Lexikon
180° Kinos sind kuppelförmige Kinozelte, in dem Filme auf fast 180° Breite gezeigt werden. Dadurch bekommen die Zuschauer das Gefühl, bei der entsprechenden Handlung live dabei zu sein. In den 80er Jahren war diese Art von Kino besonders auf Volksfesten und in Freizeitparks beliebt. Zu späterer Zeit weitete man den Betrachtungswinkel auf 360° aus, doch diese Weiterentwicklung verlor gegen die IMAX Kinos. Die IMAX Kinos hatten den Vorteil 3D Filme abzuspielen.
Die 3 Punkt Sicherung ermöglicht dem Zug, G-Kräfte in vertikaler und horizontaler Ebenen zu durchfahren. Dies gelingt, durch die regelrechte „Klammerung“ des Zugs an der Schiene. Dabei „greifen“ die Rollen am äußeren Rand der Schienen, von oben und von unten.
3D Filme sind Filme, die dem Zuschauer durch ein stereoskopisches Verfahren ein bewegtes Bild mit dem Eindruck räumlicher Tiefe bieten. Die Aufnahme erfolgt durch Stereokameras und die Wiedergabe durch Raumbildprojektionen. Die Kombination aus 3D Film und Spezialeffekten bezeichnet man als 4D Film. Die ersten 3D Filme kamen 1953 und 1954 auf dem Markt. Da zu dieser Zeit immer mehr Zuschauer lieber zu Hause Filme sahen, als im Kino. Daher entwickelten die Filmproduzenten 3D Filme, um die Zuschauer wieder in die Kinos zu locken. Kinos daher, weil die damaligen Fernseher über kein Farbbild verfügten.
4D Filme sind die Weiterentwicklung von 3D Filme. Hierbei wird durch speziellen Bildprojektoren und Tonwiedergabe noch weitere Effekte eingesetzt, die die Illusion von den bisherigen Filmen erhöhen. Bei 4D Filmen gibt es in der Regel folgende Spezialeffekte : Vibrierende bzw. Bewegende Sitze, Duftstoffe, künstlicher Regen und Nebel, Wind, Animatronics vor der Leinwand, Fäden aus Kunststoff unter den Sitzen, diese sollen ein kitzeln der Bein simulieren.
Die Adventure Parks Group betrieb zwei Parks in den USA. Genauergesagt in Florida und Georgia. Diese waren Wild Adventures in Valdosta, Georgia und Cypress Gardens Adventure Park in Winter Haven, Florida. Jedoch wurden diese verkauft. Wild Adventures an Herschend Family Entertainment Corporation und Cypress Gardens an Land South Holdings. Derzeit besitzt die Gruppe nur den Radio Sender “Wild Adventures Radio 92.1FM”.
Unter Airtime versteht man das sanfte abheben des Fahrgastes aus seinem Sitz, bei der Überfahrt eines Hügels (z.B.: Camelback) und einem anschließenden sanften zurückholen in den Sitz. Dabei unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Airtimes : Ejection Airtme : hierbei wird der Fahrgast durch starke negativen G-Kräften regelrecht aus dem Sitz geworfen. Und dabei vom Sicherheitsbügel aufgefangen wird. Floating Airtime : hierbei schwebt der Fahrgast aufgrund von schwächeren G-Kräften aus dem Sitz.
Alpine Coaster sind die neuste Form von Sommerrodelbahnen und werden von der Firma Wiegand gebaut. Hierbei werden Vier Rohr Schienen verwendet. Auf den beiden äußeren Rollen fahren die Rollen der Wagen und auf den inneren Rohren werden die Bremsen gesteuert. Dadurch können die Wagen nicht von der Strecke abkommen, oder zu schnell durch Sektionen fahren. Neben diesen Sicherheitsvorkehrungen wird auch der Fahrgast mittels von Gurten gesichert. Das besondere ist, dass das Bremssystem auch für Feuchtigkeiten und sogar für Schnee ausgelegt ist, daher ist es möglich diese Anlage das ganze Jahr zu öffnen. Auch hierbei kann der Gast selber bestimmen wie schnell er die Strecke zurücklegen will.

Animatronic sind mechanisch oder elektrisch gesteuerte Figuren, die bei Dark Rides in Freizeitparks eingesetzt werden.

Anton Schwarzkopf Junior wurde am 08. Juli 1924 in Behlingen geboren und ist am 30. Juli 2001 verstorben. Anfang der 50er Jahre übernahm er die Schwarzkopf GmbH von seinen Eltern Anton Senior und Maria Schwarzkopf. Anton Schwarzkopf gilt mit Werner Stengel als Erfinder des modernen vertikalen Loopings. 1995 zog Schwarzkopf sich aus dem Geschäft, aufgrund langjähriger Parkinson Krankheit heraus. Anschließend ist sein Sohn Wieland Schwarzkopf Eigentümer der Wieland Schwarzkopf GmbH geworden.
Der Applause Award ist ein internationaler Preis für Freizeitparks, der von der IAAPA Jury alle zwei Jahre vergeben wird. Die Gewinner dürfen sich als „Bester Freizeitpark der Welt“ bezeichnen. Der Preis wird bei von der IAAPA organisierten „Convention and Trade Show“ vergeben und vom schwedischen Park Liseberg präsentiert, da der IAAPA Präsident aus Schweden kommt.
Bei Autoscootern sitzen die Gäste in Elektrofahrzeugen, mit denen sie andere Fahrgäste rammen können. Die Autos werden mittels eines Stromabnehmers versorgt. Die ersten Autoscooter wurden 1926 in Düsseldorf vorgestellt. Die Entwicklung begann jedoch im US Park „Coney Island“. Man wollte die Automobile für die breite Masse Verfügbar machen. Die erste elektrische Überleitung zur Versorgung der Wagen, wurde 1919 erfunden und vorgestellt. Von den Autoscootern ausgehend wurde 1930 die Entwicklung von Go Karts gestartet.

Der Backseat ist die letzte Reihe von einem Achterbahnzug.
Balloon Race ist eine Attraktion der Firma Zamperla aus Italien. Dabei sitzen die Gäste in kleinen Heißluftballons, welche durch einen Motor kreisförmig bewegt werden. Während der Fahrt werden die Kabinen wellenförmig bewegt. Diese Attraktion findet man im
Holiday Park als
Balloon Race.
Beim Batwing, der auch als Double Sidewinder bezeichnet wird, fährt ein Zug zuerst durch einen halben Corkscrew in eine Inversion hinein, um anschließend durch einen halben Looping abwärts herauszufahren. Anschließend wird ein weiterer halber Looping aufwärts gefahren, welcher wieder in einen halben Corkscrew übergeht um dort das Fahrelement zu verlassen. Das besondere an dieser Figur ist, dass die Ein- und Ausfahrt parallel zueinander liegen.
Bill Muirhead ist der CEO (Chief Executive Officer) der Star Parks Gruppe mit Sitz in Bottrop Kirchhellen. Am Anfang seiner Karriere arbeitete er für die US amerikanischen Dorney Park und Wildwater Kingdom. Später ging er nach Hong Kong, um dort General Manager des Ocean Parks zu werden. Nach diesem Posten wurde Muirhead von Six Flags abgeworben um den US Park Six Flags New England und Six Flags Great America zu führen. Im September 2001 übernahm er die komplette Six Flags European Division, welche 7 Freizeitparks zählte. Als 2004 Six Flags sich aus Europa zurückzog, sah Muirhead die Möglichkeit die Organisationsstruktur, in deren Effizienz neu mit Palamon Partners unter dem Namen Star Parks aufzubauen. Er erreicht mit dieser neuen Struktur, bei dem Verkauf der 6 von 7 Star Parks eine Gewinnsteigerung um das 2,4 fache des eigentlichen Kaufpreises 2001.
Als Blackout bezeichnet man eine kurzzeitige Bewusstlosigkeit, welche durch Blutmangel im Gehirn kommt. Dies geschieht häufig bei Fahrstrecken, die hohe Beschleunigungen ausweisen, um dann in ein Element zu fahren. Dabei wird das Blut in die Beine gepresst, womit der Blutmangeln im Gehirn geklärt ist. Ein Blackout äußert sich als erstes durch eine Einengung des Sichtfeldes, bis man schließlich nichts mehr sieht, dabei bleiben aber alle anderen Sinne unbeeinflusst.
Blockbremsen haben das Ziel eine Achterbahn in mehrere Teilstücke aufzuteilen. Dadurch wird ein Mehrzugbetrieb auf einer Bahn erst möglich gemacht. Blockbremsen greifen zum größten Teil ausschließlich in Notfallsituationen um Zusammenstöße von Zügen zu vermeiden. Dieses System funktioniert nur, wenn in jedem Teilstück einer Bahn nur ein Zug unterwegs ist. Dies wird von der Steuerelektronik der jeweiligen Bahn geregelt.
Eine der Sommerrodelbahn ähnelndes Fahrgeschäft ist die Bobkartbahn. Hierbei ist die Fahrrinne aus Edelstahl und gleicht denen der Sommerrodelbahn. Die Wagen rollen keinen Berg hinab, sondern werden mittel Elektromoteren angetrieben. Diese werden über eine neben der Strecke angebrachte Stromschiene versorgt. Die Geschwindigkeit kann auch hier vom Gast gesteuert werden.
Bolliger & Mabillard (B&M) ist eine Schweizer Achterbahnschmiede. Walter Bolliger und Claude Mabillard arbeiteten, bevor sie ihre eigene Firma gründeten, bei der Intamin AG.1988 gründeten die beiden schließlich B&M. Seit diesem Zeitpunkt veränderten sie die Achterbahnwelt mit zahlreichen neuen Typen komplett. So zum Beispiel mit dem Inverted Coaster oder dem Floorless Coaster. Mit der Diving Machine bauten Sie die erste fast senkrechte Abfahrt bei einer Achterbahn. Neben kompletten Achterbahnen produzierten B&M auch Achterbahnzüge für Holzachterbahnen aus.
Beim Breakdance handelt es sich um eine übliche Kirmesattraktion, welche aber auch oft in Freizeitparks zu finden ist. Der Name kommt von der Tatsache, dass die Fahrt optisch Ähnlichkeiten mit einem Breakdance Tänzer besitzt.

Ein Bunnyhop ist der kleinere Bruder eines Camelbacks. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Hügel, welcher bei der dem Scheitelpunkt negative G-Kräfte auf den Fahrgast wirken lässt. Dadurch wird der Gast leicht aus dem Sitz gehoben.
Die Busch Entertainment Corporation ist ein Teil der großen Anheuser-Busch Companies. Hauptsitz ist in Orlando, Florida. 2007 war Busch Entertainment mit 22,3 Millionen Gästen die fünft größte Freizeitparkgruppe der Welt. Bei der Gründung betrieb die Gruppe zahlreiche Bisch Gardens Parks. 1989 kaufte Busch Entertainment Harcourt Brace Jovanovich, mit diesem Kauf gehörte die Sea World Familie, sowie zwei weitere Parks in Florida zum Portfolio der Gruppe.
Der Camelback bezeichnet im Prinzip eine größere Variante des Bunnyhop. Hierbei durchfährt der Zug ebenfalls einen Berg, welcher jedoch aufgrund seiner Größe am Scheitelpunkt leichte Airtime (leichte negative G-Kräfte werden erzeugt) verursachen kann. Neben Stahlachterbahnen weisen auch zahlreiche Holzachterbahnen dieses Streckenelement auf. Zahlreiche Bahnen in Deutschland besitzen dieses Element, wie zum Beispiel Silver Star aus dem Europa Park.
Die Cedar Fair Entertainment Company ist normalerweise unter dem Namen Cedar Fair bekannt. Sitz des Unternehmens ist Sandusky, Ohio im eigenen Park Cedar Point. Die Gruppe besitzt derzeit 11 Freizeitparks (10 in den USA und einer in Kandada). Neben diesem Standbein betreibt Cedar Fair auch Stand Alone Attraktionen wie “Star Trek : The Experience” in Las Vegas, Nevada und dem kleinen Themenpark Gilroy Gardens. Cedar Fair´s Flagschiff ist Cedar Point, welcher jahrelang als “Bester Themenpark der Welt” gekührt wurde. Gegründet wurde Cedar Fair 1975 und der Name entstand durch die damaligen ersten zwei Parks der Gruppe. In den folgenden Jahren expandierte die Gruppe mit zahlreichen Einkäufen, wie zum Beispiel 1993 mit dem Dorney Park oder 2004 Geauge Lake. Dieser wurde 2007 jedoch geschlossen. Im selbigen Jahr war Cedar Fair die siebt größte Freizeitparkgruppe der Welt.
Cees Kikstra ist in der Star Parks Gruppe für deren Strategie und Marketing Aktivitäten zuständig. In seiner Laufbahn arbeitete er bereits für große Unternehmen wie zum Beispiel Center Parcs, Disneyland Resort Paris oder dem holländischen Märchenpark Efteling. Im letzteren Park war er unter anderem verantwortlich für das „Efteling Village“.
Chance Morgan ist ein amerikanischer Achterbahn- und Attraktionshersteller. Gegründet wurde Chance Morgan 2001 von Chance Industries und D. H. Morgan Manufacturing. Chance Industries war zur damaliger Zeit ein “normaler” Attraktionshersteller und D. H. Morgan Manufacturing ein Achterbahnhersteller. Der Sitz der Firma ist in La Selva Beach in Kalifornien. Chance Morgan baut neben Achterbahnen auch zahlreiche Flatrides, wie zum Beispiel den Aviator. Dieser wurde 2008 als Splat-O-Sphere im Movie Park Germany eröffnet.
Cliffhanger, Kite Flyer und Fly Away sind alles Attraktionen, die von der Fahrpostion her, dass Drachen gleiten simulieren sollen. Beim Cliffhanger dreht sich die Attraktion um die eigene Achse, um im weiteren Fahrablauf einen Fahrwinkel von 60° anzufahren. Diese Attraktion wurde von der Firma Dartron entwickelt. Dabei liegen die Fahrgäste in 10 Gondel á 3 Liegen auf ihrem Bauch. Der Aufbau der Attraktion, kann mit dem Aufbau eines Paratrooper Rides verglichen werden. In der Mitte befindet sich normalerweise ein Dreieck, von dem aus die Arme für die Gondeln gehen. Von der Mitte nach Außen werden meistens Lichter installiert, damit der Ride in der Dämmerung oder am Abend zu einem optischen Highlight wird. Der Kite Flyer ist eine Attraktion von Zamperla. Im Grunde ist diese Attraktion eine kleinere Variante des Cliffhangers. Somit hat der Kite Flyer natürlich auch eine geringere Zahl an Plätzen, in der Regel 8 Gondeln á 3 Liegen. Auch hier neigt sich die Attraktion während der Fahrt um ca. 60°. Der Fly Away hingegegen stammt von dem deutschen Hersteller Huss Rides. Der Grundlegende Unterschied zu den anderen beiden Varianten ist, dass hierbei ein Winkel von 90° erreicht wird. Dadurch steht der Gast ständig auf dem Kopf. Da Fly Away´s von der Größer her die größten sind, gibt es 18 Gondeln á 2 Liegen.
Bei einer Cobra Roll fährt der Zug zuerst durch einen halb Looping, welcher anschließend im Scheitelpunkt in einen halb Corkscrew mündet. Danach folgt ein weiterer halb Corkscrew, dem anschließend ein abwärts halb Looping folgt. Wie auch beim Batwing liegt die Ein- bzw. die Ausfahrt der Figur parallel zueinander.
Der Condor ist ein Attraktionstyp der Firma Huss aus Bremen. Der erste dieser Art wurde 1984 gebaut. Der Condor hat 28 Gondeln á 2 Sitzen (hintereinander angeordnet). Dadurch beträgt die Kapazität pro Stunde rund 1700 Gäste. Die Gitter an den Gondeln warden mittels Pneumatik geöffnet und geschlossen. Um das Stahlgestell, an dem die Gondeln befistigt sind, den Turm hinaufziehen zu können, wird ein Kabel durch ein Gegengewicht gezogen. Dadurch ein ein langsames auf und ablassen der Gondeln möglich. Für das Rotieren der Gondeln ist ein Induktionsmotor zuständig. Um das Stahlgestell zu drehen, sind drei weitere Motoren am Turm installiert. 2007 beschloss Huss, die weitere Auslieferung und Fertigung weiterer Condor zu stoppen.
Ein Corkscrew (Deutsch : Korkenzieher) sieht aus, wie der Name schon beschreibt, wie ein überdimensionaler Korkenzieher. Optisch sieht er aus wie horizontal gezogenem Looping.

Dark Rides sind Attraktionen, die durch einen geschlossenen Raum führen. Dort werden zahlreiche auf einem Thema thematisierte Szenen gezeigt. Typisch für einen Dark Ride sind Geisterbahnen. Aufgrund der zum Teil speziellen Thematisierung, sind so gut wie alle Dark Rides Einzelanfertigungen. Die Wagen die durch solch eine Attraktion den Gast fahren, können Boote, Einzelwagen, Züge oder Endlossystem sein. Manche Züge können sogar um die eigene Achse gedreht werden, damit der Gast immer einen guten Blick auf die jeweilige Szene hat. Die neueren Bahnen führen die Wagen mittels im Boden eingelassenen Induktionsschleifen. Dadurch fahren die Wagen, wie von Geisterhand geführt, durch die jeweiligen Szenen. Jedoch werden üblicherweise Elektromotoren für den Antrieb genutzt. Boote werden durch Wasserströmung oder an einem unter dem Wasser geführten Stahlseil durch die Attraktion geführt. Die Wasserströmung wird entweder durch Schaufelräder oder durch Pumpen erzeugt.
Disk`O ist ein 2003 veröffentlichtes Fahrgeschäft der Firma Zamperla. Hierbei sitzen die Gäste auf eine kreisförmige Plattform, wobei die Sitze nach außen gerichtet sind. Während der Fahrt schaukelt diese Plattform auf einer Schiene hin und her. Dabei dreht sich die Plattform im und gegen den Uhrzeigersinn. In Deutschland wurde die erste Anlage dieser Art 2007 im
Movie Park Germany gebaut.
Hierbei führt die Fahrt erst in einer Kurve aufwärts, um anschließend eine Inversion durchzufahren. Danach taucht (daher auch das „dive“ im Namen) der Zug in einen halben Vertikallooping ein, um danach auf Bodenhöhe wieder aus der Figur herauszufahren.
Eine Diving Maschine kennzeichnet ein sehr steiler First Drop nach dem Lifthill. Der Winkel des First Drops, ist bei den neueren Bahnen ausschließlich 90°. Um den Effekt des ersten Drops zu stärken, verweilen die Züge bei Erreichen des höchsten Punktes für ca. 4 Sekunden bei einem Winkel von 45° an diesem Punkt. Um anschließend in die Tiefe zu rasen. Die erste Bahn dieses Typs ist im englischen Alton Towers zu finden.
Ein Drehtheater besteht aus mehreren Bühnensegmenten, welche vor einem Zuschauerraum automatisch wechseln. Diese Art von Theater gibt es im Europa Park Rust. Auf den Bühnen treten keine Schauspieler auf, sonder eher Animatronics. Neben den Animatronics verwendet man auch gerne Special Effects, da diese Shows sich im Dauerbetrieb befinden. Nach jeder Szene dreht sich der kreisrunde Zuschauerraum um ein Bühnensegment weiter.
Duelling Roller Coaster sind nichts anderes, als 2 Achterbahnen mit einem fast identischen Streckenverlauf, welche direkt nebeneinander stehen. Das besondere ist, dass aufgrund dieser Tatsache eine Art Duell zwischen den beiden Bahnen entsteht. Des Weiteren werden durch manche Streckenelemente Kollisionen vorgetäuscht. Viele Bahnen dieser Art gibt es leider nicht mehr. Erst im Jahr 2006 musste mit Cop Car Chase im Movie Park Germany ein bemerkenswerter Vertreter dieses Typs, aufgrund von erheblichen Mängeln, abgerissen werden.

e-Motion Coaster sind eine Weiterentwicklung der Wilden Maus von Mack Rides. Das besondere an diesem Typ ist, dass die Oberwagen mit dem Unterwagen nicht nur auf der Hochachse drehbar befestigt sind, sondern sich auch auf der Längs- bzw. Querachse kippen lassen. Die Wagen besitzen drei Reihen á 2 Sitzen.
Da es durch Stürze von Schlitten immer wieder zu Verletzungen kam, wurde eine schienengebundene Variante entwickelt. Dabei umgreift der Schlitten die Schiene von oben, den Seiten und teilweise von unten. Daher ist ein Entgleisung unmöglich. Diese Anordnung von den Rollen ähnelt einer 3 Punkt Sicherung. Meistens müssen diese Anlagen bei geringster Feuchtigkeit den Betreib bereits einstellen.
Einschienenhochbahnen sind motorbetriebene Bahnen, die auf Stelzen stehenden Schienen fahren. Diese Schienen besitzen zur elektrischen Versorgung des Motors entsprechende Schleifkontakte.

Die Enterprise ist eine Attraktion der Firma Huss und wurde erstmal 1972 erbaut. Diese Attraktion ist eine Weiterentwicklung von einer Attraktion aus dem Hause Schwarzkopf. Es wurde die Kapazität erhöht und eine Hydraulikarm installiert. Die Enterprise besitzt 20 Gondeln á 2 Plätzen, welche in einem Kreis angeordnet sind. Während der Fahrt schwingen die Gondeln dank der Zentrifugalkraft nach außen. Der Hydraulikarm unter der Attraktion hebt das Gestell während der Fahrt auf einen Winkel von 87°. Somit haben wir eine nahezu vertikale Fahrposition erreicht. In den Gondeln gibt es keinerlei Sicherheitsmerkmale, da während der Fahrt der Gast dank der wirkenden Kraft in dem Sitz gehalten wird.
Der First Drop ist die erste Sturzfahrt einer Achterbahn nach dem Lifthill. Jedoch haben verschiedene Achterbahnhersteller Eigenarten, die den First Drop anders gestalten lassen. So zum Beispiel die Schweizer Firma Bolliger & Mabillard (Abk. B&M). Diese setzen bei den meisten Achterbahnen von sich, einen so genannten Pre-Drop vor dem eigentlichen First Drop. Das heißt, man durchfährt vor der eigentlichen Abfahrt einen viel kleineren Drop. Neben B&M besitzt auch die Firma Gerstlauer Amusement Rides einen einmaligen First Drop in Ihrem Angebot, bei Ihrem Typ Eurofighter verbaut der Deutsche Hersteller einen 97° First Drop.

Auf einer großem großen Stahlarm befinden sich die Gondel für die Gäste. Dieser Arm schwingt in ständiger Bewegung nach rechts, und später während die Dauer der Fahrt auch nach links. Der Mitarbeiter hat während der Fahrt die Möglichkeit die Kontrolle, der Gondel zu übernehmen. Dadurch ist es möglich modifizierte Fahrabläufe zu erstellen.
Floorless Coaster sind Achterbahnen, bei denen die Züge keinen Boden besitzen. Während der Fahrt sitzen die Gäste in den Sitzen mit frei hängenden Beinen, ähnlich wie bei einem Suspended Coaster oder einem Inverted Coaster mit dem Unterschied, dass sich die Schiene nicht über dem Zug sondern sich unter dem Zug befindet. Die erste Art dieser Bahn wurde 1999 im amerikanischen Six Flags Great Adventure eröffnet. In Europa wurde 2002 die erste Bahn im Parque Warner in Madrid gebaut. Derzeit bietet nur die Firma Bolliger & Mabillard diesen Achterbahn Typ an.
Anfang der 90er Jahren erfreuten sich Flugsimulatoren in Freizeitparks großer Beliebtheit. Hierbei wurden Hydraulik – Steuerungen verwendet, welche auch von professionellen Simulatoren verwendet werden. Um die Bewegungen stärker wahrzunehmen, wird während der Fahrt ein passender Film abgespielt. Das schöne bei diesen Anlagen ist, dass man nicht an einem Thema gebunden ist, sonder im Laufe der Zeit immer neue Filme verwenden kann.
Cliffhanger, Kite Flyer und Fly Away sind alles Attraktionen, die von der Fahrpostion her, dass Drachen gleiten simulieren sollen. Beim Cliffhanger dreht sich die Attraktion um die eigene Achse, um im weiteren Fahrablauf einen Fahrwinkel von 60° anzufahren. Diese Attraktion wurde von der Firma Dartron entwickelt. Dabei liegen die Fahrgäste in 10 Gondel á 3 Liegen auf ihrem Bauch. Der Aufbau der Attraktion, kann mit dem Aufbau eines Paratrooper Rides verglichen werden. In der Mitte befindet sich normalerweise ein Dreieck, von dem aus die Arme für die Gondeln gehen. Von der Mitte nach Außen werden meistens Lichter installiert, damit der Ride in der Dämmerung oder am Abend zu einem optischen Highlight wird. Der Kite Flyer ist eine Attraktion von Zamperla. Im Grunde ist diese Attraktion eine kleinere Variante des Cliffhangers. Somit hat der Kite Flyer natürlich auch eine geringere Zahl an Plätzen, in der Regel 8 Gondeln á 3 Liegen. Auch hier neigt sich die Attraktion während der Fahrt um ca. 60°. Der Fly Away hingegegen stammt von dem deutschen Hersteller Huss Rides. Der Grundlegende Unterschied zu den anderen beiden Varianten ist, dass hierbei ein Winkel von 90° erreicht wird. Dadurch steht der Gast ständig auf dem Kopf. Da Fly Away´s von der Größer her die größten sind, gibt es 18 Gondeln á 2 Liegen.
Fly to Lie sind 180° Drehungen um die Längsachse. Diese Art von Figur findet man meistens bei Flying Coaster. Daher auch die Bezeichnung „Fliegen zu Liegen“. Wenn diese Figur umgekehrt durchfahren wird, nennt man es Lie to Fly.
Bei Flying Coaster liegt der Gast in dem Zug unterhalb der Schiene. Durch diese Fahrposition empfindet der Gast, den Streckenverlauf durch zu “fliegen”. Daher auch der Name Flying Coaster. Die erste Anlage dieser Art wurde 1997 in den englischen Granada Studios eröffnet. Jedoch wurde diese Bahn aufgrund gravierender teschnischer Probleme ein Jahr darauf wieder abgerissen. Heute werden Flying Coaster mit großem Erfolg von der schweizer Firma Bolliger & Mabillard vertrieben.
Franz Mack wurde am 07. März 1921 geboren und gründete mit seinen Brüdern die Heinrich Mack GmbH & Co in Waldkirch. Mack erlente nach der Volksschule den Beruf des Wagen- und Karosseriebauers. Zusammen mit seinem Sohn Roland Mack gründete er 1975 den Europa Park Rust. Dieser gehört heute zu den bedeutesten Themenparks der Welt. Viele Attraktionen im Park konzipierte Franz Mack mit (z.B.: Eurosat und Euro Mir). Neben seiner Tätigkeit bei Mack Rides, ist er auch in verschiedenen Gremien tätig. So gehört Franz Mack zum Normausschuss der fliegenden Bauten des TÜV.
Free Fall Tower bestehen aus einem Turm, an dem sich eine Gondel mit Passagieren befindet. Diese wird auf den höchsten Punkt des Turms gezogen und anschließend ausgeklinkt. Dann fällt die Gondel im freien Fall in eine Bremsvorrichtung (Wirbelstrombremsen), in der sie sanft aufgefangen wird. Jedoch gibt es auch Türme, bei denen sich die Gondel an einem Stahlseil befindet. Dadurch ist der freie Fall nicht möglich, da das Seil die Gondel nach unten zieht. Diese heißen korrekt nicht Free Fall Tower, sonder Vertikalfahrt.
Bei einer Frisbee handelt es sich im Prinzip um eine Weiterentwicklung einer Schiffsschaukel. Der Unterschied ist, dass bei einer Frisbee die Gäste auf einer runden Plattform Platz nehmen. Und sich diese Plattform während des Schwenkes in sich selber dreht. Eine solche Anlage findet man im
Movie Park Germany.
Als Frontseat bezeichnet man die erste Reihe eines Zugs.
g Kräfte sind Belastungen eines Körpers die durch Beschleunigung oder durch starke Bremsung entstehen. In Deutschland darf bei Fahrgeschäften die Grenze von 6g nicht überschritten werden, da es bereits bei dieser Belastung zu Nasenbluten kommen kann. Ab 8g sind Schleudertrauma oder sogar Knochenbrüche möglich. Bei 10g kann man schon in Ohnmacht fallen. Und 14g können tödlich ausgehen. Bei deutschen Achterbahnen liegt der Wert in der Regel bei maximal 4g.
Geisterbahnen gehören zu der Gruppe der Darkrides. Dabei fahren elektrisch angetriebene Bahnen an gruseligen Szenen vorbei. Bei diesen Szenen werden oft Animatronics oder Live Erschrecker eingesetzt. Bei Geisterbahnen werden als Transportsysteme Einzeilgondelsysteme, Zugsysteme oder Endlossysteme eingesetzt. Die Stromversorgung wird mittels Schleifkontakt am Boden gewährleistet.
1982 gründete Hubert Gerstlauer die „Gerstlauer Elektro GmbH“. Da Hubert Gerstlauer ein ehemaliger Mitarbeiter der Schwarzkopf GmbH war, besaß er das nötige Know How um Schwarzkopf mit elektrischen und pneumatischen Anlagen auszustatten. Als die Schwarzkopf GmbH 1992 Konkurs ging, kaufte Hubert Gerstlauer die alten Produktionshallen um dort die Herstellung von Achterbahnen und Fahrgeschäften fortzuführen. Im März 2007 wurde der Firmenname in „Gerstlauer Amusement Rides GmbH“ geändert. Neben kompletten Achterbahen, liefert Gerstlauer auch Züge für Holzachterbahnen aus. Wie zum Beispiel für Mammut aus dem Erlebnispark Tripsdrill.
Giant Drop ist die Bezeichnung für Free Fall Tower von der Firma Ride Trade. An diesen Türmen gibt es meistens 4 Fahrspuren, mit unabhängig voneinander fahrenden Gondeln. Teilweise gibt es verschiene Gondeln, zum Beispiel eine bei der man sitzend fährt, stehend, ohne Boden unter den Füßen oder mit Kippeffekt am Sitz. Die Gondeln werden mittels Mitnehmern den Turm heraufgezogen, welcher oben angekommen die Gondel ausklinkt und den Boden herab fallen lässt. Am Ende des Turms befinden sich Magnetbremsanlagen, die die Gondeln “auffangen”. Der derzeit höchste Giant Drop steht in der australischen Dreamworld mit einer Höhe von 120 Metern.
Die Great Coasters International, Inc. (kurz : GCI) ist in Sunbury, Pennsylvania beheimatet. Mit Ihren zahlreichen Achterbahnen, gewann die Firma bereits zahlreiche internationale Preise. Alles hat 1996 mit Wildcat im amerikanischen Park Hersheypark angefangen. GCI ist bekannt dafür, schnelle, intensive Achterbahnen zu bauen, welche aber auch immer die neusten Technologien besitzen. Die erste europäische GCI Bahn wurde 2006 gebaut. In Europa vertreibt die Günter Engelhardt GmbH GCI Bahnen.
Grévin & Cie wurde 1989 gegründet und entstand aus dem Parc Astérix. Bis 1999 hieß das Unternehmen auch Parc Asterix SA. Das Unternehmen hat sich auf den Kauf von regionalen Themenparks spezialisiert. Die Muttergesellschaft Compagnie des Alpes hält nach einer Übernahmeaktion alle Anteile an Grévin & Cie. Die komplette Gruppe besitzt über 20 Freizeitparks, darunter auch das deutsche Fort Fun Abenteuerland. Der Hauptsitz der Deutschlandgruppe befindet sich in Bestwig.
Gyro Drop Tower sind eine weitere Variante von Free Fall Towern. Hier bei ist die Gondel kreisrund und dreht sich während des Aufstiegs um den Turm mit. Derzeit ist
Scream aus dem
Heide Park mit einer Gesamthöhe von 103 Metern der höchste Gyro Drop Tower der Welt.
Bei einem Gyro Tower sitzt der Gast in einer geschlossenen Kabine, die sich langsam an einem Stahlturm hochschraubt. Am höchsten Punkt angekommen, dreht sich die Kabine weiter um anschließend langsam zur Station zurückzufahren. Diese Art von Attraktion dient in Freizeitparks als Aussichtstürme. Wie zum Beispiel im Hansa Park als Holstein Turm.
Halloween wird am Vorabend zu Allerheiligen gefeiert. Das Fest wurde ursprünglich vor allem in Irland gefeiert, wurde aber von Auswandern nach Nordamerika gebracht. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch Samhain, ein keltisches Fest, gefeiert. Angeblich war es nach keltischem Glauben so, dass Samhain an diesem Tag Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen versuchte. Daher wird oft spekuliert, dass Halloween ein keltisches Fest ist.
Bei einem Hammerhead fährt der Zug in die Auffahrt des Elements um in einer geneigten Kurve einen 180° Turn zu machen. Dieses Element wird häufig bei Bahnen mit hohen Geschwindigkeiten eingesetzt.
Ein Heartline Spin ist einer Schraube recht ähnlich. Unterschied ist, dass sich der Heartline Spin 360° um die Herzlinie dreht.
Eine Helix ist eine auf- bzw. abwärts fahrende Kurve. Diese können stark oder weniger stark ausgeprägt sein.
Bei der Herzlinie wird der Drehpunkt auf die Höhe des Oberkörpers des Gastes gelegt. Sonst dreht sich die Schiene um die eigene Achse. Durch die Herzlinie wirken weniger starke seitliche Kräfte auf die inneren Organe sowie dem Kopf, wie bei der anderen Variante. Entdeckt hat die Herzlinie der deutsche Werner Stengel.
Huss Rides ist der größte deutsche Hersteller für Freizeitanlagen. Die Firma hat sich in den letzten Jahren besonders auf die Entwicklung von Thrill Rides spezialisiert. Neben Parkanlagen baut Huss vor allem Kirmes Attraktionen, auf diesem Sektor sind sie der größte Hersteller weltweit. Das Besondere an Huss Rides ist, dass sich Huss neben der technischen Seite auch um die gestalterischen Dinge kümmert. Die Firma wurde 1919 in Bremen gegründet. Anfänglich produzierte der Bremer Betrieb nur Ersatz- und einzelne Bauteile für Schiffe. Mit dem Bau von Fahrgeschäften begann Huss 1969. Seite 2006 konzentriert sich Huss ausschließlich auf den Bau von Freizeitanlagen. Am 01. August 2006 wurde von dem Amtsgericht Bremen eine vorläufige Insolvenz der Firma beschlossen und ein Insolvenzverwalter bestellt. Eine Übernahme durch Krupp Stahlbau Hannover scheiterte. Stattdessen wurde eine „Huss Park Attractions GmbH“ gegründet, welche allerdings nicht die Rechtsnachfolge der Huss Maschinenfabrik antritt. Die neu gegründete GmbH wird von einer Gruppe von Investoren geleitet und die ungarische Firma „Huss Gépgyár Kft." Wurde von einem Industrieunternehmen übernommen.
Der Hydraulik Antrieb wird bei modernen Launched Coastern mit zunehmender Beliebtheit verbaut. Hierbei wird eine Hydraulikflüssigkeit mittels Pumpen in einen Speicher befördert. In zusätzlichen Druckbehältern wird Stickstoff sehr stark komprimiert, dies ermöglicht eine langsame und gleichmäßige Speicherung der Energie. Startet die Bahn drückt der komprimierte Stickstoff das Hydrauliköl aus dem Speicher in die Leitung auf den kreisförmig angeordneten Motor. Dies hat den Vorteil, dass sehr schnell die gesamte Energie auf die zentrale Welle des Motors übertragen werden kann. Die genannte Welle ist für den Antrieb des Stahlseils verantwortlich. Solche Antribe schießen Züge problemlos in wenigen Sekunden mit 200 km/h auf die Strecke.
Der Immelmann ist im Prinzip das genaue Gegenteil zum Dive Loop. Hierbei fährt der Zug zuerst in einen Halblooping aufwärts, dem eine halbe Rolle anschließt. Die Ausfahrt ist eine um 45° geneigte Abfahrt. Benannt wurde die Figur nach dem Kampfpiloten Max Immelmann.
Indoor Coaster (Deutsch : Dunkelachterbahn) sind Achterbahnen, bei denen der größere Teil der Strecke in einer Halle durchfahren wird. Eine solche Achterbahn ist
Euro Sat aus dem
Europa Park.

Dank eines Magnetfeldes, welches durch Dauermagneten an der Schiene erzeugt wird, werden in den Bremsschwerte (unter den Zügen) Wirbelströme induziert. Diese setzen jedoch ein Entgegengesetztes Magnetfeld ein. Daher wird je nach Geschwindigkeit die Bremskraft größer bzw. kleiner. Dieses Prinzip wird gerne bei Free Fall Tower (z.B.: The High Fall im Movie Park Germany) oder bei Achterbahnen (z.B.: Silver Star im Europa Park) eingesetzt.
Die Aktiengesellschaft Intamin wurde 1967 von den Brüdern Robert Spieldiener und Reinhold Spieldiener, sowie Alfons Saiko gegründet. Noch heute ist die Intamin AG in Familienbesitz. In den Gründungsjahren arbeitete die Firma viel mit Schweizern Herstellern von Skiliften und Seilbahnen zusammen, um Erfahrungen in diesen Bereichen der Sicherheit zu bekommen. Anfangs lieferte Intamin hauptsächlich Transportsystem, wo 1969 der erste Großauftrag von einer großen Freizeitanlage kam eine Aussichtsplattform zu bauen. Die erste Achterbahn wurde 10 Jahre später mit Jr. Gemini in Cedar Point ausgeliefert. Dies nahm die damalige Geschäftsführung zum Anlass gleiche eine Niederlassung in den Staaten zu eröffnen. Die Präsenz in den USA wurde vor allem durch die Übernahme von Patenten und Rechten der in Konkurs gegangen deutschen Achterbahnschmiede Schwarzkopf GmbH gestärkt. Heutige Bahnen entstehen meistens in Zusammenarbeit mit dem Achterbahnkonstrukteur Werner Stengel.
Der 1918 gegründete Dachverband International Association of Amusement Parks and Attraction (IAAPA) hat ihren Sitz in Alexandria im US Staat Virginia. Der Verband organisiert jährlich eine Fachmesse, die ebenfalls IAAPA genannt wird. Außerdem verleiht der Verband alle zwei Jahre den Applause Award, welcher eine hochrangige Auszeichnung für Freizeitparks ist.
Eine Inversion ist ein Streckenteil, bei dem sich der Zug um mehr als 180° über Kopf dreht. Wie zum Beispiel beim Looping, Corkscrew oder dem Batwing.

Bein einem Inverted Coaster befindet sich der Achterbahnzug nicht wie gewöhnlich auf der Schiene. Sonder unter der Schiene. Das besondere ist, dass der Fahrgast während der Fahrt keinen Boden unter den Füßen hat. Eine solche Achterbahn findet man im
Phantasialand unter dem Namen
Black Mamba.

Jan Rouven, auch „Der Mann mit den sieben Leben genannt, ist ein erfolgreicher und charismatischer deutscher Magier. Und lebt zum Teil in Köln und in Las Vegas. Nicht zuletzt hat er bei seinen Magiekollegen einen hervorragenden Ruf. So erlaubte Siegfried Fischbacher (vom Duo Siegfried & Roy) Jan Rouven, dass er einige Original Requisiten des legendären Duos zu verwenden. Mittlerweile tritt der Deutsche vor rund 20.000 Personen auf, auch mit seinen Auftritten in TV Shows erreicht er ein Millionenpublikum. Solch ein Talent heimst natürlich auch unzählige Preise ein. So wurde er von der „International Magician´s Society“ in New York zum „Entertainer of the Year“ ernannt. In Monaco erhielt er beim „Monte Carlo Magic Stars“ Festival den Publikumspreis „Audience Award Monte Carlo Magic Stars“ verliehen. Somit ist er heute Deutschlands erfolgreichster Illusionist und zählt weltweit zu den Besten seiner Art. Bereits als Kind war Jan Rouven voll Zauber, so sorgte er für Aufsehen, als er in der Schule seine Musiklehrerin schweben ließ. In seinen Anfängen als „Profi Magier“ nahm das Duo „Magic Orvellis“ den jungen Deutschen unter ihre Fittiche. Als seine Mentoren unterstützten ihn die beiden bei technischen und künstlerischen Fragen. Seine eigentliche Karriere begann letztendlich nach seinem Abitur. Gleich seine erste Show, welche 1999 präsentiert wurde, wurde hoch prämiert. Er bekam für diese Show den Award als „Bester Illusionist“. 2000 engagierte Warner Bros. ihn für eine große Zaubershow in der damaligen „Warner Bros. Movie World“, welche heute als „Movie Park Germany“ bekannt ist. Dort verfolgten bis zu 2500 Menschen seine außergewöhnliche Darbietung. Aufgrund des großen Erfolgs, wurde er für die folgenden 2 Saison weiter engagiert. Seit diesem Zeitpunkt war Jan Rouven in mehreren großen Themenparks zu Gast. Unter anderem der „Europa Park“ in Rust bei Freiburg. Dort trat er bis zu 4 mal am Tag auf. Das führte dazu, dass er mit seiner Show von nur 5 Jahre mehr als 3800 Mal auf der Bühne stand und insgesamt über 2,5 Millionen Zuschauer erreichte. Im Frühjahr 2003 begleitete er Sängerin Michelle auf ihrer Tournee, anschließend trat er 3 Jahre als einzige europäischer Magier im „Royal Palace“ im Elsass auf. Im Jahr 2010 präsentiert er mit „7“ eine große Zaubershow im „Phantasialand“ Brühl bei Köln. Diese zeichnet sich durch ein grandioses Bühnenbild und spektakulären Tricks aus. In jedem Jahr bindet Jan Rouven internationale Stars in seine Acts ein, darunter die Formel 1 Piloten Juan Pablo Montoya und Lewis Hamilton, Fußballspieler Philipp Lahm und Comedian Oliver Pocher. Im französischen TV anvanciert Jan Rouven zum Dauergast der erfolgreichen Samstagabend Show„"Le Plus Grand Cabaret du Monde“.
Jürgen Mack wurde am 03. Juni 1958 in Freiburg geboren. Mack ist der zweite Sohn nach Roland Mack von Liesel und Franz Mack. Er wuchs mit seinem Bruder jedoch in Waldkirch auf, wo er auch sein Abitur ablegte. Von 1978 bis 1986 studierte Jürgen Mack an der Universität Karlsruhe mit dem Abschluss Dipl.-Ing. – Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen. Nach dem Studium wurde Jürgen Mack neben seinem Vater Franz Mack und seinem Bruder Roland Mack ebenfalls Gesellschafter im Europa Park Rust. Darüber hinaus ist Jürgen Mack auch Gesellschafter der Firma Mack Rides. Heute leitet Jürgen Mack gemeinsam mit seinem Bruder Roland Mack als geschäftsführender Gesellschafter der Firma Mack KG, den Europa-Park. 2005 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2008 die Lorenz Werthmann Medaille der Caritas für sein soziales Engagement. Jürgen Mack ist mit Mauritia Mack verheiratet, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat.
Karl von Wendt war ein begeisterter Automobilfan. Besonders von der Marke Porsche war er angetan, sodass er eine private Porsche Sammlung besaß. Neben dem Hobby Porsche unterhielt er ein eigenes Rennteam, in dem er auch selbst als Fahrer aktiv war. Zu seinen größten Erfolgen zählt der EM Titel als Porsche Werksfahrer 1967 und Platz 2 in der Nationen Wertung 1966 mit Deutschland. Er plante mit viel Ehrgeiz den Bau einer Rennstrecke im Sauerland. Der Sauerland Ring sollte entstehen. Doch dieser Traum wurde von der Bezirksregierung 1971 verhindert. Daraufhin beendete Karl von Wendt seine Motorsport Karriere und löste seinen Rennstall auf. Von nun an widmete er sich Projekten in Deutschland und Kanada. Er organisierte Planwagenfahrten durch das Hochsauerland und baute eine Military Strecke für den Pferdesport. Außerdem unterhielt er einen Campingplatz und eine Feriendorf mit 25 Blockhütten. 1973 eröffnete er sein gebautes Schloss. Im gleichen Jahr gründete Karl von Wendt den Fremdenverkehrsverband Sauerland und führte 10 Jahre lang dessen Vorsitz. Neben diesen ganzen Dingen baute von Wendt auch den Erlebnispark Fort Fun in Bestwig. Mit der Firma Mannesmann DEMAG Fördertechnik entwickelten sie eine Superrutschbahn. Diese wurde allerdings nicht patentiert, dies brachte von Wendt aufgrund des fehlenden Erfolgs dazu, große Teile seines Besitzes zu veräußern. Dazu zählte auch das Fort Fun und sein Schloss. Mitte der 80er wanderte er schließlich nach Kanada aus, um dort ein neues Leben aufzubauen. Dort betrieb er eine Computerfirme, eher er am 06. Februar 2006 an einer schweren Krankheit verstarb.
Die erste Bahn der Kataplektor Klasse befindet sich mit dem "Fluch von Novgorod" im Hansa Park bei Sierksdorf. Das Besondere hierbei ist, dass diese Bahn ihm Grunde zwei Achterbahntypen vereint. Zum einen den Euro Fighter der Firma Gerstlauer und einen Launch Coaster. Während der Fahrt werden die Fahrtgäste einmal durch einen Katapultstart beschleunigt. Ein weiterer Lifthill zieht die Gäste in einem Winkel von 90 Grad nach oben, um danach in einem 97 Grad Drop weiter durch das Layout zu fahren. Entwickler dieses Achterbahntyp ist die bereits erwähnte Firma Gerstlauer Rides.
Beim klassischen Kettenlift klinkt sich der Zug mittels, einem an der Unterseite befestigten, Hakens in eine kontinuierlich bewegende Kette ein. Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist, klinkt sich der Haken aus der Kette aus. Und fährt dank der wirkenden Gravitationskraft den First Drop herab.
Cliffhanger, Kite Flyer und Fly Away sind alles Attraktionen, die von der Fahrpostion her, dass Drachen gleiten simulieren sollen. Beim Cliffhanger dreht sich die Attraktion um die eigene Achse, um im weiteren Fahrablauf einen Fahrwinkel von 60° anzufahren. Diese Attraktion wurde von der Firma Dartron entwickelt. Dabei liegen die Fahrgäste in 10 Gondel á 3 Liegen auf ihrem Bauch. Der Aufbau der Attraktion, kann mit dem Aufbau eines Paratrooper Rides verglichen werden. In der Mitte befindet sich normalerweise ein Dreieck, von dem aus die Arme für die Gondeln gehen. Von der Mitte nach Außen werden meistens Lichter installiert, damit der Ride in der Dämmerung oder am Abend zu einem optischen Highlight wird. Der Kite Flyer ist eine Attraktion von Zamperla. Im Grunde ist diese Attraktion eine kleinere Variante des Cliffhangers. Somit hat der Kite Flyer natürlich auch eine geringere Zahl an Plätzen, in der Regel 8 Gondeln á 3 Liegen. Auch hier neigt sich die Attraktion während der Fahrt um ca. 60°. Der Fly Away hingegegen stammt von dem deutschen Hersteller Huss Rides. Der Grundlegende Unterschied zu den anderen beiden Varianten ist, dass hierbei ein Winkel von 90° erreicht wird. Dadurch steht der Gast ständig auf dem Kopf. Da Fly Away´s von der Größer her die größten sind, gibt es 18 Gondeln á 2 Liegen.
Die Kuka Roboter GmbH ist der weltweit führende Hersteller von Industrierobotern. Kuka besitzt derzeit ca. 20 Tochterunternehmen weltweit. Kuka heißt Keller und Knappich Augsburg. Das Unternehmen wurde 1898 gegründet und hat sich 1995 in die Kuka Roboter GmbH und die Kuka Schweißanlagen GmbH geteilt. Hauptsitz ist jedoch immer noch Augsburg. 1973 baute Kuka, den weltweit ersten Industrieroboter mit sechs Achsen. Bis 2006 hat die Firma ca. 80.000 Roboter installiert. Abnehmer waren unter anderem Ford, Porsche, Ikea und Coca Cola. Mit dem „titan“ bietet Kuka den zurzeit stärksten Industrieroboter der Welt an. Er bewältigt Nutzlasten bis zu 1000 kg. Die Roboter die in Freizeitparks verwendet werden haben eine Nutzlast von 500 kg.
Ein Labyrinth bezeichnet jede Art eines verschlungenen Wegsystems, das den Weg hinein, hinaus oder hindurch zu einem Rätsel oder zumindest zu einer besonderen Erfahrung macht. Es gibt sie als Gebäude, Fußbodenmuster, Heckengärten, Maislabyrinthe oder als Zeichnungen. Das Wort Labyrinth ist ein Lehnwort aus der vorindoeuropäischen Sprache auf Kreta. Frei übersetzt bedeutet Labyrinth „Doppelaxt Haus der Labrys“. In der Freizeitindustrie erfreuen sich Labyrinthe, gerade zur Halloween Zeit großer Beliebtheit. Mit Live Erschreckern ausgerüstet, schicken die Parks die Gäste in ein gruseliges Abenteuer. Diese Arten von Labyrinthe werden als „Maze“ bezeichnet.
LaMarcus Dana Thompson ist am 8. März 1848 in Jersey geboren und am 8. Mai 1919 in Glen Cove gestorben. Er ist bekannt für seine außergewöhnlichen Arbeiten im Bau von Achterbahnen und wird als „Vater der Schwerkraft“ bezeichnet. Neben 30 Patenten zur Achterbahntechnik und zahlreichen Bahnen in den USA, baute Adna Thompson 1884 auf Coney Island die erste Schwerkraftbetriebene Bahn. Also Vorbild nahm er die Mauch Chunk Switchback Railway, eine zur Vergnügung umgebaute Kohlenmienenbahn. 1895 gründete Thompson die L.A. Thompson Scenic Railway Company. In Europa gibt es nur 3 Bahnen dieser Firma. Zwei stehen im Wiener Prater (Österreich) und eine in Blackpool Pleasure Beach (England).
Laufräder sind Räder auf denen der Zug die meiste Zeit der Fahrt fährt. Von der Geometrie sind des die größten Räder eines Zugs. In Tälern müssen sie meist ein vielfaches des Zuggewichtes tragen.

Launched Coaster sind Abschuss Achterbahnen, diese besitzen keinen Lifthill um die nötige Energie für die Strecke zu erlange. Das ganze wird hierbei mittels verschiedener Antriebsarten auf gerader Strecke geschafft. Üblicherweise werden Schwungscheiben-, Pneumatik-, Hydraulik und LIM/LSM – Antriebe verwendet. Bei den meisten der genannten Antriebe wird an einem Stahlseil ein Mitnehmer angebracht, welche vor dem Abschuss den Zug einhakt. Am Ende des Abschusses klinkt der Mitnehmer den Zug automatisch aus. Deutschland´s erster Launched Coaster befindet sich im
Heide Park Soltau unter dem Namen „
Desert Race“, welcher 2007 eröffnet wurde.

Lee Eyerly ist in Cuba, Illinois geboren, aber jedoch in Canton aufgewachsen. Er patentierte zahlreiche Freizeitpark Attraktionen, wovon viele ihre Herkunft aus Flugfahrt hatten. Neben seinem Interesse an Freizeitanlagen, interessierte er sich für die Luftfahrt und gründete die Firma “Eyerly Aircraft”. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er Mitglied des “Oregon Aeronautics Board” und wurde für 10 Jahre erster Vorsitzender. 1954 kontaktierte Walt Disney Imagineering “Eyerly Aircraft” und verhandelte mit ihm den Bau einer Dumbo Attraktion für das Disneyland. Pläne wurden erstellt und die Konzepte waren ziemlich weit fortgeschritten. Doch dann vergab Walt Disney den Auftrag lieber an Arrow Development. 1954 flog Lee´s Sohn Jack nach Burbank um Disney eine neue Attraktion vorzustellen. Dabei handelte es sich um drei in sich drehende Plattformen, welche zusätzlich von einer großen Plattform gedreht warden. Die Imagineers waren begeistert, von diesem lauffähigen Modell. Doch an diesem Tag hatte Walt Disney schlechte Laune, dass er dieses Konzept nicht in seinem Park haben wollte. Doch Jahre später baute Arrow eine ähnliche Attraktion. Disney nannte diese “Mad Tea Party”. Nach 10 Jahren Krebs starb Lee Eyerly 1963.
Das Lichtraumprofil ist ein bestimmter Radius um die Schiene, welcher bei der Durchfahrt von Stützen oder jeglicher Thematisierung freigehalten werden muss. Dieser wird mittels einer Schablone nach der Fertigstellung der Bahn noch einmal kontrolliert und abgemessen.
Der Lifthill ist der erste Anstieg einer Achterbahn. Diese bringt den Zug auf die letztendlich Höhe um anschließend (zumindest meistens) den Zug in der First Drop zuschicken. Es gibt verschiedene Arten von Lifthills. Zum Beispiel einen ein Lifthill mit Kettenlift, einen mit Reibradlift oder einen mit einem Kabellift. Die erste Variante dürfte die bekannteste von allen sein. Seit einiger Zeit sind auch Vertikallifte großer Beliebtheit. Einen solchen Lift findet man bei den Achterbahnen
Winja´s Fear & Force im
Phantasialand.

LIM/LSM steht für “Lineare Induktions Motoren” bzw. für “Lineare Synchron Motoren. Die Art und Weise wie der Motor arbeitet, ist mit einem normalen Elektromotor zu vergleichen. Einziger unterschied ist, dass die Elektromagnete nicht rund in einem Zylinder sind, sonder flach angebracht sind. Bei dieser Antriebsart wird kein Mitnehmer benötigt, welcher an einem Stahlseil befestigt ist. Da hierbei der jeweilige Mitnehmer entweder vom Zug selbst oder direkt durch den Motor angetrieben wird.
Hierbei handelt es sich um die so genannten „Baumstamm Rutschen“. Man fährt in Booten, welche von der Form an Holzstämme erinnern, durch einen künstlich geführten Wasserkanal. Highlight dieses Attraktionstyps ist meist der finale Abschuss. Aber auch Rückwärtsfahrten können, wie bei den
Teufelsfässern im
Holiday Park Hassloch vorkommen.

Zu den bekanntesten Inversionen gehört der Looping. Die heutigen Loopings weisen einen klothoidenförmigen Aufbau auf. Durch diese Form wird die Durchfahrt für den Gast erst angenehm. Zum Scheitelpunkt des Loopings läuft das Element immer enger zu. Dies ermöglicht, dass während der gesamten Durchfahrt die G-Kräfte relativ konstant bleiben. Früher sahen Loopings kreisrund aus. Dies hatte den Nachteil, dass unheimliche Belastungen auf den Nacken und auf den Rücken wirkten.
1780 durch Paul Mack gegründet entwickelte sich Mack Rides zu einem der führenden Fahrgeschäftshersteller. Jedoch wurde in den Anfangsjahren das Geschäft auf dem Bau von Fuhrwagen und Postkutschen gelegt. 1880 wurde der erste Orgel-Transport gebaut, ab diesem Zeitpunkt verstärkte Mack die Weiterentwicklung des Wagonbaus für Schausteller und Zirkusunternehmer. Die ersten Fahrgeschäfte baute die Firma ab 1920. Ein Jahr später wurde schon die erste Holzachterbahn erstellt. 1936 folgte eine Benzinbahn und 1951 die erste Bobbahn aus Holz. Ein Jahr später erhöhte die Firma ihren Absatz stark, da sie in den USA stärker präsent waren. 1957 entstand der Prototyp des Erfolgschlagers die „Wilde Maus“, welche jedoch zu dieser Zeit noch aus Holz bestand. Neben der „Wilden Maus“ entwickelte Mack auch die erste Bobachterbahn der Welt. 1975 eröffnete Franz Mach und Roland Mack den Europa Park in Rust bei Freiburg. Der Europa Park ist heute der größte und erfolgreichste Freizeitpark Deutschlands.
Bei einem Mad House (oder auch Hexenschaukeln) wird dem Fahrgast mittels visueller Effekten übermittelt, dass sich der Raum in dem sie sich befinden um 360° dreht. Der Raum ist meist achteckig in Längsrichtung konstruiert. Und die beiden Seitenteile sind jeweils mit einem Rundschienensystem bestückt. Und diese Schienen sind auf Reibradantrieben gelagert, da diese für das Drehen des Raumes verantwortlich sind. Gleichzeitig ist mittig an den Seitenteilen eine Brücke aufgehängt, auf dem die Gäste während der Fahrt sitzen. Diese Brücke kann ausgeschwenkt werden und somit der Raumbewegung folgen. Dadurch denkt der Gast, dass dieser auf dem Kopf steht. In Wirklichkeit dreht sich der Raum nur immer weiter während die Brücke eine Schaukelbewegung bis zu 30° nach den Seiten macht. Die ersten Hexenschaukeln wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt. Seitdem entwickelte sich die Technik stetig voran. Das erste „moderne“ Mad House wurde 1996 von Vekoma im niederländischen Park Efteling eröffnet.
Marc Eric Terenzi ist ein US Popstar, welcher am 27. Juni 1978 in Newton, Massachusetts geboren ist. Anfänglich trat er mit der Boygroup Natural auf, wobei er seit 2005 ein Solokünstler ist. Mit zwölf Jahren war Marc Terenzi Moderator der Bostoner TV Show „Studio A.T.V.“. Schließlich zog er nach Orlando, Florido, wo er für die Disney Studios tanzte. Neben dem Tanzen arbeitete er als Model und übernahm kleinere Schauspielrollen. Seit dem 29. Februar 2004 ist Terenzi mit der deutschen Sängerin Sarah Connor (die er bei einem Auftritt im Europa Park kennenlernte) verheiratet. Zusammen haben sie bereits 2 Kinder. Die kirchliche Trauung fand am 18. August 2005 statt und wurde von ProSieben mit der Serie „Sarah & Marc in Love“ verfolgt und ausgestrahlt. 2008 folgte dann die Anschluss Reality Show „Sarah & Marc Crazy in Love“. Mittlerweile sind die beiden, jedoch kein Paar mehr. Seit Oktober 2007 produziert Marc Terenzi zusammen mit Michael Mack die
Terenzi Horror Nights. Ein einmaliges Halloween Event im
Europa Park.
Maurer und Söhne ist eine Stahlkonstruktions- und Achterbahnhersteller aus München. Gegründet wurde die Firma bereits 1876. Damals lag der Schwerpunkt auf dem Bau von Stahl Brücken oder Industriehallen. Mittlerweile besitzt Maurer und Söhne zahlreiche Attraktionstypen in Ihrem Angebot. So zum Beispiel Wilde Mäuse, Free Fall Tower oder die bekannten X-Cars.
Die Merlin Entertainments Group ist ein britischer Betreiber von zahlreichen Freizeiteinrichtungen. In den frühen 90er Jahren gründete die britische Gesellschaft Vardon aus den gerade gekauften London Dungeon, York Dungeon un dem Sea Life Oban die Tochtergesellschaft Vardon Attractions. 1998 wurde diese jedoch wieder verkauft. Darauf hin kauften 1999 Apax Partner und die Bank of Scotland den gestützten Management Buy out für 47 Millionen Pfund. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Gruppe unter dem heutigen Namen Merlin Entertainments Group betrieben. 2000 wurden 2 weitere Dungeons in Hamburg und in Edinburgh eröffnet. Vier Jahre später gab es einen zweiten Buy Out durch die Private Equity Hermes. Im Mai 2005 wurde Merlin von der US Blackstone Group für 102 Millionen Pfund übernommen. Blackstone vergrößerte die Gruppe durch den Kauf der Legoland Gruppe, des Gardalands und der Tussauds Gruppe. Insgesamt kostete dieser Ankauf 2 Milliarden Euro. Damit wuchs Merlin innerhalb von wenigen Jahren zum zweitgrößten Betreiber von Freizeitattraktionen hinter Disney an. Im Juli 2007 verkaufte Merlin Teile der ehemaligen Tussauds Gruppe für 622 Millionen Pfund an die Investment Gesellschaft Prestbury. Im Gegenzug mietet Merlin die verkauften Objekte auf 35 Jahre zurück und will sie weiterhin bewirtschaften. Im April 2008 eröffnete die Gruppe in Duisburg ein zweites Legoland Discovery Centre, ein drittes im August 2008 in Chicago. Das erste Discovery Centre befindet sich in Berlin. 2008 wurde The London Aquarium gekauft und öffnet nun als Sea Life London. In näherer Zukunft wird Merlin sehr viel in Dubai und weiteren Ländern investieren.
Minenachterbahnen, die auch als Main Train Coaster bezeichnet werden, findet man meistens in einem Western Bereich des Parks. Diese Bahnen stellen zumeist ein Bergwerk da, durch welchen der führerlose Zug fährt. Die Züge ähneln einer Grubenbahn oder einer Lore, mit denen man früher Erz oder Kohle zu Tage beförderte. Selbst die Schienen sind stilecht als Eisenbahntrassen thematisiert. Typisch für diese Art von Bahnen sind stark quergeneigte Kurven und Helixe. Jedoch sucht man hohe Abfahrten bei Mine Trains vergeblich. Die erste Minenachterbahn wurde 1966 von Arrow im Six Flags over Texas eröffnet.
Die auch so genannten Einschienenbahnen, werden in Freizeitparks oft als Transportmittel oder als Themenfahrt genutzt. Das Besondere an diesem Typ von Attraktion ist, dass sie sehr Platz sparend ist, da ausschließlich die Stützen für die Strecke Platz benötigen.
Offride Videos zeigen die jeweilige Attraktion außerhalb der Attraktion. Zum Beispiel aus dem Eingangsbereich oder auf einem Platz vor der Attraktion. Diese Videos geben eine gute Übersicht der jeweiligen Attraktion.
Onride Videos sind Aufnahmen, die aus der Sicht des Fahrers (auch POV genannt) gefilmt werden. In der Regel ist der Aufnahmeort, die erste Reihe einer Achterbahn. Jedoch wird diese Art von Video, von manchen Parkbetreibern nicht erwünscht und gegebenenfalls mit Attraktionsverbot geahndet.
Ein Overbanked Turn ist eine Kehrtwende, die auf halber Strecke ihren höchsten Punkt erreicht. An dieser Stelle weist die Bahn eine Längsneigung von mehr als 90° auf.
Parc Management, LLC hat ihren Firmensitz in Jacksonville, Florida. Sie besitzen zahlreiche Parks und Attraktionen in Nord Amerika. Gegründet wurde Parc Management 2002, das Management besteht aus zahlreichen Mitgliedern, welche zuvor in großen Freizeitparks (Six Flags, Ogden Entertainment und Alfa Smart Parks) tätig war. Die erste große Handlung wurde jedoch erst 2007 vollzogen. Dort kaufte Parc Management 7 Themen- und Wasserpark von Six Flags für 312 Millionen US Dollar. Diese wurden anschließend an CNL Income Properties wieder veräußert um diese wieder zurück zu leasen. Dadurch kann Parc Mangement weiterhin die Parks verwalten. 2008 kaufte man Magic Springs und Crystal Falls in Hot Springs, Arkansas. Anschließeden wurde mit dem Myrtle Waves Water Park und 5 Nascar SpeedParks, dass Portfolio weiter ausgebaut.
Parkeisenbahnen sind Anlagen in Vergnügungsparks, die es ermöglichen weite Strecken im Park problemlos zu bewältigen.
Parques Reunidos ist ein spanischer Betreiber von Wasser-, Tier- und Freizeitparks. Die Gruppe zählt über 60 Park weltweit, wovon fast 30 sich in Europa befinden. Das Unternehmen wurde 1967 als „Parque de Atracciones Casa de Campo de Madrid, S.A“ gegründet. 1969 eröffnete die Gruppe den „Parque de Atracciones de Madrid“. In den kommenden Jahren wuchs das Unternehmung um verschiedene Tier- und Wasserparks an. 2003 Parques Reunidos von Advent International in einem institutionellen Buy out übernommen, welche dann mit 224 Millionen Euro in die Gruppe investierten. So wurde 2004 das belgische Bobbejaanland gekauft. Und 2006 das französische Marineland und das italienische Mirabilandia für 75 Millionen Euro gekauft. Seit der Übernahme 2003 wuchs der Umsatz von 83 auf 194 Millionen Euro. Anfang 2007 wurde die Gruppe schließlich an Private Equirty Candover verkauft. Anschließend wurde die US amerikanische Parkkette „Palace Entertainment“ für 330 US Dollar, der skandinavischen Freizeitparks „BonBonland“ für 20 Millionen Euro und „Tusenfryd“ für 47 Millionen Euro gekauft. Zudem verwaltet Parque Reunidos den „Parque Warner“ in Madrid und besitzt eine Kaufoption für 10 Jahre. Im Dezember wurde mit dem Kauf von „Kennywood“ du Marktpräsenz in den USA weiter gestärkt.
PAX ist eine russische Freizeitanlagen Firma, welche in Osteuropa Marktführer auf diesem Gebiet ist. PAX bietet neben Achterbahnen auch Schiffsschaukeln, Free Fall Towern und Riesenräder an. So wurde zum Beispiel das zweithöchste Riesenrad der Welt im italienischen Mirabilandia von PAX gebaut. Dieses Riesenrad glänzt mit einer Höhe von 85 Metern. Auch bei den Achterbahnen bietet der russische Hersteller eine große Auswahl. Neben typischen Kinderachterbahnen (Höhen bis 15 Metern) bietet PAX auch Loopingachterbahnen. Was wundert ist, dass aufgrund der günstigen Preise sich kein Park so richtig traut eine Loopingachterbahn dieser Firma zu bauen. Neben dem herstellen von Attraktionen betreibt PAX auch mehrere Freizeitparks. So zum Beispiel den russischen Gorky Park in Moskau und den 2002 eröffneten Admiral Vrungel Themenpark.
Bei pneumatischen Antrieben, befindet sich neben der Bahn ein Zylinder, durch den das Stahlseil läuft. Ein Schieber ist gegenüber vom Mitnehmer am Stahlseil mit befestigt. Dieser dient dazu, bei Druckanstieg das Seil in entgegengesetzter Richtung zu beschleunigen, dadurch beschleinigt der Mitnehmer wiederrum den Zug auf die Strecke.
Powerd Coaster sind Bahnen, bei der der Zug die Strecke mittels eines Elektroantriebs bewältigt. Diese Bahnen weisen in der Regel keinen Lifthill vor. Eine solch typische Bahn ist im Heide Park unter dem Namen Grottenblitz zu finden.

Als Predrop bezeichnet man eine kleine Abfahrt, die sich vor dem eigentlichen First Drop befindet. Allerdings werden diese Streckenelemente auch bei Holzachterbahnen vereinzelt eingesetzt, um noch mehr Schwung für das nächste Tal zu bekommen.
Premier Rides ist ein amerikanischer Attraktionshersteller. Diese Firma war die erste, die LIM bei Achterbahnen verbaut hat. Bis 1996 war Jim Seay Präsident der Firma. Gegründet wurde Premier Rides 1990 von Peter R. Schnabel, welcher vorher Präsident von Intamin war.
Quads sind kleine Kraftfahrzeuge mit vier Rädern, die problemlos durch das Gelände fahren können. Man unterscheidet zwischen Quads und ATV´s. Quads sind reine Sportfahrzeuge und ATV´s reine Arbeitsgeräte für den extremen Einsatz im Gelände. In den USA oder Kanada, gibt es eine solche Einteilung nicht. Dort werden beide Varianten als gleiche angesehen. Bei diesen Geräten sitzt der Fahrer auf einem Fahrersitz und lenkt das Quad mittels eines Lenkrades, welches wieder rum eine Lenkstange anspricht. Ursprünglichen waren Quads vom Militär aus Personenbeförderungsmittel genutzt.
In einem künstlich angelegten Kanal, durchfahren runde Schlauchboote den Verlauf. Dieser wird durch zahlreiche Elemente interessanter gestaltet. Dazu gehören Wasserfälle, Stromschnellen, Strudel oder andere Wassereffekte. Dank der Sitzanordnung in den Booten ist meistens das Vorhersehen der Strecke nicht gegeben. Die erste Bahn dieser Art in Deutschland, ist der Donnerfluss im Holiday Park Hassloch. Aber die wohl technisch aufwändigste ist River Quest im Phantasialand. Dort wird man mittels eines Vertikallifts auf die Höhe des ersten Abschusses gebracht. Von dort aus durchfährt man einen riesigen Strudel und zahlreiche Abschussfahrten. Eine in Deutschland thematisch und technisch einmalige Bahn.

Reibräder finden auf unterschiedlichster Weise Ihren Einsatz. Die bekannteste ist wohl der Einsatz an einem Lift. Dort wird dank eines Schwertes (welches von den Reibrädern erfasst wird) unterhalb des Wagens, der Wagen auf die gewünschte Höhe befördert. Neben dem Einsatz an einem Lift, werden Reibräder bei langsam durchfahrenden Sektionen (zum Beispiel in Stationen) eingesetzt.
Ein Resort ist eine touristische Hotelanlage mit zahlreichen Sport- und Unterhaltungseinrichtungen. Die den Gästen während der Unterkunft, Entspannung, Unterhaltung und zum Aufenthalt dienen.
Riesenräder gelten in vielen Städten schon als Wahrzeichen. Die erste Idee ein Riesenrad zu bauen stammt aus Bulgarien (1620). Das erste moderne Riesenrad der Welt wurde von George Washington Gale Ferries zur Weltausstellung in Chicago 1893 gebaut. Es sollte eine Antwort auf den Eiffelturm, der zur Weltausstellung in Paris 1889 errichtet wurde sein. Das Riesenrad wurde nach der Ausstellung 1894 abgebaut und bei der Weltausstellung 1904 in St. Louis wieder aufgebaut. Zwei Jahre später wurde es jedoch endgültig abgebaut und verschrottet.
Robocoaster sind modifizierte sechsachsiger Industrieroboter der Firma Kuka Roboter GmbH. Anstelle von Werkzeugen befindet sich am Arm des Roboters ein Doppelsitz für zwei Personen. Durch die sechs Achsen, ist es möglich verschiedene Figuren zu simulieren. Die Gäste werden während der Fahrt durch Schulterbügel gesichert und sitzen mit freihängenden Beinen im Sitz (ähnlich wie bei einem SLC). Das schöne bei diesen Attraktionen ist, dass jeder Gast sich vor der Fahrt ein eigenes Programm erstellen kann. So ist von einer harmlosen Fahrt bis hin zum Thrill Ride alles möglich. In Freizeitparks war die erste Anlage dieser Art im dänischen Legoland Billung (2003). Der dortige Komplex besitzt 10 dieser Roboter. In den darauf folgenden Jahren wurden auch zwei weitere Legoland Parks mit dieser Attraktion aufgerüstet (Legoland Deutschland & Legoland Kalifornien). Jedoch könnte man diese Roboter auch auf Schienen befestigen und für Dark Rides verwenden.
Rocket Coaster sind Achterbahnen, die aus dem Stand durch ein hydraulisches Seilwinden System beschleunigt werden.
Roland Mack wurde am 12. Oktober 1949 in Freiburg geboren. Und ist seit 1974 verheiratet und hat eine Tochter und zwei Söhne. Von 1969 bis 1974 studierte Roland Mack an der Technischen Universität Karlsruhe Allgemeiner Maschinenbau. Dieses Studium absolvierte er als Dipl.-Ing.. 1975 war er neben Franz Mack Mitbegründer des
Europa Parks. Seit diesem Zeitpunkt ist er seither als Geschäftsführender Gesellschafter geführt. Außerdem ist der Gesellschafter der Mack Rides GmbH & Co KG. 1978 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Deutscher Freizeitunternehmen. Bis 1983 war er dort auch als Vorstandmitglied und von 1984 bis 1992 als Vizepräsident tätig. Außerdem ist Roland Mack bereits viele Jahre im Weltverband IAAPA tätig. Im April 2003 wurde Mack zum Sonderbotschafter des Europarates für Familien ernannt worden. Neben dieser Auszeichnung wurde Mack 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 2002 wurde er zum Ritter des Ordre national du Mérite ernannt. 2003 zum Chévalier de l´ordre de Palmes académiques, sowie zum „Entrepreneur des Jahres“ in der Kategorie Dienstleistung ernannt. 2007 bekam er die Silbermedaille der Fondation du Mérite Européen verliehen. Und ein Jahr später die Lorenz Werthmann Medaille der Caritas für sein soziales Engagement verliehen, sowie als Ritter der Ehrenlegion ernannt.
Bei einem Roll-Over fährt der Zug zuerst durch einen Halblooping (aufwärts) um an dessen Scheitelpunkt in einen halben Corkscrew zu fahren. Danach folgen ein weiterer halber Corkscrew und ein Halblooping (abwärts). Diese Elemente sind oft bei Suspendend Looping Coaster (SLC) zu finden, wie zum Beispiel Limit im Heide Park.
Round Up´s gehören zu den Klassikern der Karusselltypen. Bei dieser Attraktion wird der Fahrgast in einer Zentrifuge mithilfe der Fliehkraft an die Außenwand des Käfigs gedrückt. Einen schön thematisierten Round Up ist der Dark Raver aus dem Fort Fun Abenteuerland. Erstmalig wurde ein Round Up im Jahre 1954 von Frank Hrubetz in den USA gebaut. Der erste Round Up auf deutschen Boden wurde 1957 von Gustav Emde präsentiert. Später wurde der Round Up durch einen hydraulischen Hebelarm weiterentwickelt. Da sich dieser Typ großer Beliebtheit erfreute, stellte die „Maschinenfabrik Klaus“ ab 1958 als Massenprodukt her.
Der Safety Chain Dog gehört zu den wichtigsten Sicherheitsmerkmalen an einem Achterbahnzug. Dieser gewährleistet, dass der Wagen bei einem Liftdefekt nicht die zurückgelegte Strecke zurück in die Station fährt. Das Ganze funktioniert folgendermaßen. Auf der Schiene befindet sich, einer Zahnradbahn ähnliche Schiene. Bei einem Defekt wird der Zug durch einer Sicherung und einem diesen Zähne festgeharkt.
Bei einer Schiffsschaukel ist das Schiff an einer Stahlkonstruktion befestigt. Dieses wird mittels Elektromotoren angetrieben. Das eigentliche Schiff wird mittels eines Reifens bewegt. Der Reifen hat durch eine glatte Unterseite des Schiffs Kontakt. Durch wechselnde Drehbewegungen des Motors wird die Schiffsschaukel aufgeschaukelt.
1957 baute Anton Schwarzkopf Jr. Für Schausteller Löffelhart die Düsenspirale, welche sich für die Schwarzkopf GmbH zum ersten Großauftrag entwickelte. 1964 wurde schon die erste Stahlachterbahn gebaut, mit dieser Bahn begann auch die lange Zusammenarbeit mit Achterbahnkonstrukteur Werner Stengel. Neben Werner Stengel war auch Schwarzkopf für die Weiterentwicklung des Loopings verantwortlich. 1975 lieferten sie den „Looping Racer“ als „Great American Revolution“ in den US Park Six Flags Magic Mountain aus. Dieser eröffnete schließlich ein Jahr später im Mai. Im Laufe der Jahre entwickelte die Schwarzkopf GmbH nicht nur zahlreiche Fahrgeschäfte, sie entwickelten auch neuartige Fertigungsmethoden, wie das Biegen von „kaltem“ Stahl. Trotz der herausragenden Auftragslage, kam es 1983 zum ersten Konkurs und später zu einem weiteren. Von diesem Konkurs profitierte vor allem die Firma Intamin AG, da diese viele Patente erworben hatten. Nach der Pleite der Schwarzkopf GmbH, beschlossen alte Mitarbeiter mit der Gründung der „Gerstlauer Amusement Rides GmbH“, weiter Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte zu produzieren.
Schwungscheiben waren für die ersten Katapult Achterbahnen von großer Bedeutung. Beim Start wird die Energie des Schwungrads über einer Rutschkupplung auf ein Stahlseil übergeben. Dieses würde mittels eines Cadddy´s auf den Achterbahnzug übertragen. Bei den neueren Bahnen werden die Schwungscheiben meist motorisch beschleunigt. Bei älteren Bahnen wurde die Schwungscheibe durch ein fallendes Gewicht beschleunigt. Entwickelt wurde dieses Prinzip von Anton Schwarzkopf.
Screamin Swing ist ein pneumatisch angetriebener pendulum Ride. Hersteller ist S&S Power. Die erste Anlage dieser Art wurde 2004 in Knott´s Berry Farm, Kalifornien installiert. Diese Attraktion besteht aus einem 21 m hohen A-Rahmen, welcher zwei bewegliche Arme besitzt. An jedem Arm befinden sich 4 oder 5 Sitzreihen á 2 Plätzen. Wobei die Plätze Rücken an Rücken angeordnet sind. Die beiden Arme schwingen während der Fahrt simultan zueinander. Angetrieben werden sie durch kompresste Luft. Der derzeit höchste Screamin´ Swing ist 31 m hoch und steht in Cedar Point (Name: Skyhawk).
Bei einem senkrechtem Lifthill, werden die Wagen mittels einer Kette auf den höchsten Punkt gezogen. Diese Art von Lifthill, werden zumeist bei den Eurofighter der Firma Gerstlauer eingesetzt.
Bei diesen Bahnen durchfährt der Zug die Strecke sowohl vorwärts als auch rückwärts. Der bekannteste Typ dieser Coaster ist der sogenannte Boomerang von Vekoma. Zu finden ist solch eine Achterbahn im Freizeit-Land Geiselwind unter dem Namen Boomerang.
Die Sidefriction-Wheels haben die Aufgabe, den Zug in einer Kurve auf der Schiene zu halten.
Der Sidewinder gehört wie der Roll Over zu den typischen Elementen eines SLC´s- Hierbei durchfährt der Zug erst einen Halblooping (aufwärts), um dann in einem halben Corkscrew das Element wieder zu verlassen.
Six Flags ist eine Freizeitpark Kette mit über 30 Freizeitparks in den USA, Mexiko und Kanada. Der Name kommt von den 6 verschiedenen Nationen, zu denen Texas in der Geschichte gehörte und die Paten für die Themenbereiche der ersten Parks waren (Spanien, Frankreich, Mexiko, Konföderierte Staaten von Amerika, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika). 1961 wurde der erste Six Flags Park namens Six Flags over Texas eröffnet, welcher jedoch schon drei Jahre später von der Penn Central Railroad Corporation gekauft wurde. 1967 wurde der zweite Park namens Six Flags over Georgia eröffnet. Und 1984 kam es mit Warner Bros. Zu einem Lizenzabkommen. 1998 übernahm Premier Parks für 1,9 Milliarden US Dollar die Six Flags Corporation. Mit dieser Übernahme wurde Six Flags auch in Europa bekannter, da die komplette Walibi Gruppe übernommen wurde. Und ein Jahr später die Bottroper Warner Bros. Movie World. 2000 wurden diese Parks zu der Six Flags European Division und Walibi Flevp wurde zu Six Flags Holland. 2001 wurde Walibi Wavre in Six Flags Belgium umbenannt. Ein weiteres Jahr später eröffnete mit der Warner Bros. Movie World Madrid der zweite Warner Park in Europa. Im Jahr 2004 verkaufte Six Flags den US Park Six Flags World of Adventure an den Konkurrenten Cedar Fair und hieß ab diesem Zeitpunkt Geauga Lake. Im selben Jahr verkaufte Six Flags seine European Division an die britische Investmentgesellschaft Palamon, die nun unter dem Namen Star Parks weiterbetrieben wurden. Anteile an der Warner Bros. Movie World Madird wurden an Time Warner verkauft und der auf 100 Jahre ausgelegte Management Vertrag aufgelöst. Jedoch wurden für einige Parks Verträge mit DC Comic und Warner Bros. Abgeschlossen, damit Six Flags die Warner und DC Comics Charaktere weiter nutzen durfte.
Der Sky Swat ist ein Thrill Ride der Firma S&S Power. Beim start, werden zwei Arme an die Spitze eines Turms gezogen. Oben angekommen, drehen sich die Sitze um die eigene Achse. Nach ein paar Drehungen, drehen sich die Sitze in die entgegengesetzte Richtung. Anschließeden fahren die Gäste zuürck in die Station. Die erste Anlage dieser Art wurde in Six Flags Astro World, Houston gebaut. Nach dem der Park 2005 geschlossen wurde, wanderte die Attraktion nach Six Flags New England, Agawam. In Europa wurde die erste Anlage im Thorpe Park gebaut.
Der Sky Loop ist einer von Maurer und Söhne entwickeltes Element für die X-Car´s. Zuerst wird der Wagen senkrecht auf die gewünschte Höhe gezogen. Um dort über Kopf in eine Heartline Roll zu fahren. Anschließend fährt man eine Abfahrt zurück auf Bodenhöhe.
Sommerrodelbahnen sind ähnlich Bahnen, auf denen man mit einem Schlitten ins Tal geleitet oder gerollt ist. Das besondere dabei ist, dass der Fahrer selber entscheiden kann, wie schnell oder wie langsam die Fahrt werden soll. Die ersten Sommerrodelbahnen entstanden im 16. Jahrhundert in Russland. Dort wurden künstliche Berge aus Holz gebaut, um diese mit einem Schlitten herunterzufahren. Die ersten modernen Bahnen wurden von Skiliftbetreibern entwickelt um auch in den schneefreien Zeiten Umsatz machen zu können. Vorreiter waren Karl Josef Freiherr von Wendt, der mit der Firma Mannesmann Fördertechnik Bahnen in einer Rinne entwickelte und Josef Wiegand mit Bahnen aus Edelstahl. 1972 eröffnete von Wendt die erste Bahn mit Sessellift in Bestwig. Später entstand im diese Bahn herum das Fort Fun Abenteuerland. Aufgrund des Asbest Gehaltes der Rinne wurde diese Bahn 2003 abgerissen. Die erste Edelstahl Bahn eröffnete Wiegand 1975 auf der Wasserkuppe. Diese Anlage wird heute noch betrieben. Um die Sicherheit weiter zu steigen, wurden schienengeführte Bahnen entwickelt. Die erste Anlage dieser Art war vermutlich auch der Turracher Höhe, diese wurde 2006 durch eine moderne Anlage ersetzt. Anfang der 90er Jahre wurde der Alpine Coaster entwickelt. Hier bei sind die Schlitten auf den Schienen und der Fahrer wurde durch Gurte gesichert. 1997 wurde der erste Alpine Coaster auf der Wasserkuppe eröffnet. Die längste Sommerrodelbahn befindet sich in der Alpsee Bergwelt in Immenstadt mit einer Länge von 3 km.
Spillwater sind eine nassere Variante von Log Flumes. Bei diesem Typ gibt es meistens immer den identischen Streckenverlauf. Nach dem Lifthill folgt eine 180° Kurve um anschließend einer senkrecht Abfahrt zu durchfahren. Dem schließt eine relativ lange Auslaufzone an. Um wieder eine 180° Kurve zurück in die Station zu fahren. Beim eintreffen in die Auslaufzone wirbeln die Boote regelrechte Wasserfontänen in die Luft. Dieses beeindruckende Bild kann man oft dank einer Brücke über der Auslaufzone direkt betrachten.
Spinning Coaster (Deutsch : Drehachterbahnen) sind Achterbahnen, bei denen sich die Sitze während der Fahrt frei und zum großteils unkontrolliert um die eigene Achse drehen. Eine solche Achterbahn ist Winja´s Fear bzw. Winja´s Force aus dem Phantasialand.

Bei den Spinning Rapids Rides wird die Fahrwanne aufgeständert. Bei dieser Art von Attraktion ist die Strömung und die Wassermenge erheblich geringer als bei einem Rapid Ride. Die Fahrrinne hat in der Regel sehr viele Kurven, wodurch es zu starken Drehungen kommt. Wie auch bei Rapid Rides werden Rundboote eingesetzt, meist reine Schlauchboote und keine Kunststoffverstärkten Boote. Seit 2004 findet man diese Attraktion auch als transportable Versionen auf Volksfeste.
Bei Stand Up Coaster steht der Fahrgast in dem Zug, und durchfährt so den Streckenverlauf. Als Sicherheitsmerkmale haben die Züge neben den üblichen Schulterbügel auch noch kleine Sattel, die sich zwischen den Beinen der Gäste befinden. Dieser werden vor der Fahrt für jeden Fahrgast auf die richtige Höhe eingestellt. Diese Art von Achterbahnen stellen unter anderem Bolliger & Mabillard, Intamin AG und Togo her. Der einzige Stand Up Coaster in Europa befindet sich im britischen Drayton Manor Park.
Star Parks ist ein Unternehmen der Gesellschaft Palamon Capital. Palamon gründete dieses Unternehmen, nachdem sie 2004 die europäischen Parks der Six Flags Inc. übernahm. Zu diesem Zeitpunkt gehörte der Movie Park Germany, Bellewaerde Park und die Walibi Gruppe zu Star Parks. 2006 verkaufte Palamon den Bellewaerde Park und die Walibi Parks exklusive Walibi Lorraine an Grévin & Cie.. Walibi Lorraine wurde von einem regionalen Investor übernommen und ein Jahr später in Walygator Park umbenannt. Derzeit befindet sich nur der Movie Park Germany in dem Unternehmen.
Der Stengel Dive wurde 2002 erstmals in den Niederlanden verbaut. Der Name kommt vom Entwickler dieses Element Werner Stengel. Zunächst führt die Strecke aufwärts, bevor sie am Scheitelpunkt um 135° um die Herzlinie dreht. Die Ausfahrt erfolgt in einer weit verlaufenden Kurve.
Bei den Suspended Coaster befindet sich der Zug unterhalb der Schiene. Daher baumeln, wie bei dem Floorless Coaster, die Beine der Gäste frei herum. Des Weiteren können die Züge dieser Bahnen zu den Seiten frei ausschwingen. Dadurch ist das Fahrwerk starr mit dem Wagen verbunden, wodurch ein durchfahren von Inversionen nicht möglich ist.
Suspended Family Coaster sind famielenfreundlichere Inverted Coaster. Diese Bahnen sind deutlich kürzer und besitzen keinerlei Inversionen. Das besondere an diesem Achterbahntyp der Firma Vekoma ist, dass aufgrund der speziellen Sitze Personen ab einer Körpergröße von 95 cm diese Bahnen fahren dürfen. Üblicherweise bei normalen Inverted Coastern erst ab einer Größe von 110 cm. Die erste Bahn dieser Art in Deutschland, befindet sich im
Movie Park Germany unter dem Namen “
Jimmy Neutron´s “Atomic Flyer””.

Suspended Looping Coaster ist eine spezielle Achterbahnbezeichnung, die der Hersteller Vekoma für seine Inverted Coaster benutzt. Vekoma verbaut diesen Typ zum größten mit einem Standartlayout, dennoch wurden auch Bahnen mit einer Extended Version ausgeliefert. Diese bieten einen etwas längeren Verlauf und einen zusätzlichen Helix im Gegensatz zu der Standart Version. Prototyp der Suspended Looping Coaster kann man im niederländischen Park Walibi World fahren.
Normalerweise wird jede Gruppe von vier Teetassen auf einem kreisförmigen festen Boden oder auf einem rotierenden Boden montiert. Während der Fahrt dreht sich jede Tasse um die eigene Achse. Darüber hinaus sind die Fahrer in der Lage, den Spin jeder Tasse individuell mit einem zentral gelegenen Rad zu bestimmen. Einige Versionen verfügen über 12 Teetassen, während andere auch 24 besitzen.
Als Thematisierung bezeichnet man die Gestaltung einzelner Parkbereiche oder Attraktionen. Ziel ist es den Besucher in eine andere Welt zu entführen. Die geschieht durch optische Dinge auch durch musikalisch passende Untermalung in dem gewünschten Thema.
Ein Themenpark ist ein Freizeitpark, welcher in verschiedenen thematisierten Bereichen unterteilt ist. Samt den Bereichen, haben natürlich auch die Attraktionen, ein dem Bereich entsprechendes Thema.
Themeparks LLC gehört der amerikanische Park Magic Springs Theme Park in Hot Springs, Arkansas. Der erste Park wurde jedoch 1990 gekauft. Es war das Kentucky Kingdom. Letztendlich wurde dieser Park 1997 an Premier Parks verkauft. 2008 plant Themeparks LLC einen Park in Nashville, Tennessee zu bauen. 2002 bietete der Betreiber für Visionland in Alabame, jedoch zog sich Themepark LLC schnell aus den Verhandlungen zurück, da der Preis zu hoch war. Der Hauptsitz ist in Louisville, Kentucky.
Tilt-A-Whirl gehören zu den bekanntesten Fahrgeschäften in der Freizeitindustrie. Konzipiert wurden dieser Attraktionstyp von Sellner Manufacturing für kommerzielle Freizeitparks oder Jahrmärkte. Die Attraktion ist folgendermaßen aufgebaut. Auf einer Plattfprm befinden sich 7 frei drehbare Gondeln, wovon jede 4 Plätze besitzt. Während der Fahrt rotiert die Plattform, wobei zu erwähnen ist, dass Teile der Plattform verschiedene Höhen besitzen. Durch die zentrifugal- und gravitationskräfte drehen sich die Gondel verschieden schnell und in unterschiedliche Richtungen. Dabei beeinflusst auch das Gewicht der Fahrgäste den Drall und die Geschwindigkeit. Seit 1927 verkaufte Sellner rund 1000 dieser Attraktionen. Einige sind sogar heute noch in Betrieb. Ein neuer Tilt-A-Whirl kostet heute ungefähr 230.000 €.
Tivoli Enterprises ist durch Flatrides und Thrill Rides weltweit bekannt geworden. Gegründet wurde die Firma durch Rachard Woolls in England. In den USA ist Amtech International der Anbieter der Tivoli Enterprises Attraktionen.
Top Hats ist eine optisch gewaltige Figur. Hierbei fährt der Zug durch eine senkrechte Auffahrt in eine Verdrehung (ähnelt einer Heartline Roll), um anschließend wieder Senkrecht aus der Figur zu fahren. Besonders beliebt ist dieses Element bei den Rocket Coastern, von denen der Top Thrill Dragster aus dem Cedar Park (USA) wohl der bekannteste ist.
Ein Top Spin ist ein Fahrgeschäft, welches seit 1990 von Huss gebaut wird. Diese Anlagen findet man oft auf Volksfesten aber auch als feste Anlagen in Freizeitparks. Der Name Top Spin leitet sich von einer Schlagart beim Tennis ab, bei diesem Schlag dreht sich der Ball in der Luft stark um die eigene Achse. Während der Fahrt sitzen die Gäste auf einer 10 Meter breiten Gondel, die zwischen zwei Trägerarmen befestigt und frei schwingend ist. Die Tragarme werden mittels Elektromotoren angetrieben und sind an zwei breiten Ständern montiert. Die Gondel kann durch kreisförmig am Drehpunkt angebrachte Bremsen festgestellt und gelöst werden. Bei gelösten Bremsen ist es möglich die Gondel zu horizontalen Überschlägen zu bringen. Die meisten Top Spins besitzen im vorderen Bereich spezielle Effekte, um die Fahrt etwas intensiver und spektakulärer zu gestalten. So werden oft Wasserfontänen oder auch Feuereffekte dort eingesetzt. Das Geschäft kann entweder direkt vom Personal gesteuert werden oder es läuft über ein vorprogrammiertes Fahrprogramm.
Bei einem Topple Tower handelt es sich um ein Fahrgeschäft der Firma Huss Rides. Der Ride besteht aus einem kippbarem Turm und einer Gondel, die sich an diesem Turm hochschraubt. Zu einem Gyro Tower ist der Unterschied, dass sich der Topple Tower mehrmals während einer Fahrt bis zu 60° neigt. Dies geschieht immer dann, wenn die Gondel die höchste Stelle des Turms erreicht hat. Der erste europäische Topple Tower wurde 2005 im belgischen Park Bellewaerde eröffnet.
Trommellifte ähneln dem Prinzip der Kettenlifte, sind aber Platzsparender und leider nicht so verbreitet. Als erster steht der Zug in einen Abschnitt vor der rotierenden Trommel. Um anschließend mittels Reibräder richtig synchronisiert in die Trommel gelassen zu werden. Dank eines Auslegers am Wagen wird der Zug von dem Mitnehmer an der Trommel bewegt. Eine spiralförmig angeordnete Schiene ermöglicht es, die gewünschte Höhe zu erreichen. Diese Anlagen kommen bei Euromir oder Eurosat im Europa Park zu Einsatz.
Die Underfriction-Wheels sind so am Zug befestigt, dass sie von unten an der Schiene greifen. Dadurch kann der Zug bei negativen G-Kräften nicht von der Schiene abheben. Erstmals wurden diese Räder 1919 verbaut. Ältere Bahnen haben zum Teil keine dieser Räder. Dies kann viele Gründe haben, zum Beispiel sorgt während der Fahrt ein Bremser dafür, dass die Geschwindigkeit in dem jeweiligen Segment nicht zu hoch wird, sodass die Bahn entgeleisen kann.
Das Varieté ist ähnlich einem Theater oder einem Zirkus, jedoch besitzen Varietés keinerlei Geschichte. Im Grunde ist ein Varieté vom Grundprinzip mit einem Zirkus gleich. Diese fügen gleichfalls Darbietung vor, die sich in Form, Inhalt und Charakter unterscheiden zu einem sinnvollen Ganzen zusammen. Beim Varieté wird auf die Unterhaltung und Geselligkeit mit den Zuschauern wert gelegt. Weiterer Unterschied zum Zirkus ist, dass das Varieté oft mit Gastronomie verbindet wird. So wird während der Vorführung für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
1926 wurde Vekoma durch Hendrik op het Veld als Veldkoning gegründet. Zunächst hatte Veldkoning nichts mit Freizeitanlagen oder ähnliches zu tun, denn sie bauten Landwirtschaftliche Geräte. Als Gerard op het Veld, der Sohn von Hendrik op het Veld, Veldkoning übernahm änderte er das Produktfolio und den Namen in Vekoma. Ab diesen Zeitpunkt baute Vekoma Zubehör für den Bergbau. 1967 stieg man in die Vergnügungsindustrie mit dem Bau eines Riesenrads ein. Mitte der 70er Jahre folgten die ersten Achterbahnen. Jedoch wurde diese noch unter der Lizenz von der US Firma Arrow gefertigt. Dadurch wurde Vekoma der europäischen Dependance von Arrow. Seit diesem Zeitpunkt ist Vekoma zu den bedeutesten Firmen in der Freizeitindustrie herangewachsen. Im Vergleich zu anderen Firmen, besaß Vekoma zu beginn der 90er Jahre seine größten Absatzmärkte in Asien und Europa. Grund waren die geringeren Investitionsmöglichkeiten von den Parks außerhalb der Staaten. Daher findet man häufig in Parks Vekoma Attraktionen „von der Stange“.
Bei Vertikalfahren wird eine Gondel mittels eines Seilzugs an einem Turm auf und ab bewegt. Bei dieser Variante von Free Fall Towern befinden sich das Stahlseil und die Gondel in stetigem Kontakt zueinander. Daher ist die Bezeichnung Free Fall Tower, streng genommen falsch. Ein Fahrprogramm besteht aus mehreren Auf- und Abfahrten.
Vertikallifte gehören zu der neueren Generation von Liften. Das Prinzip ähnelt einem Aufzug. In je zwei Kabinen befinden sich Schienenelement mit Reibrädern. Ist der entsprechende Zug in die Kabine eingefahren, wird dieser arretiert. Anschließend fährt die Kabine auf die gewünschte Höhe und neigt sich auf dem Weg nach oben leicht, damit die zweite Kabine an dieser vorbei fahren kann. Oben werden die Züge mittels Reibräder auf die Strecke gelassen. Solch Vertikallifts, findet man bei Wilden Mäusern oder auch bei Rapid Rides.
Walt Disney Parks und Resorts sind ein Segment der Walt Disney Company. Diese konzepieren, bauen und managen die Konzerneigenen Themen Parks und Resorts. Dieses Segment wurde 1971 gegründet. Zu diesem Zeitpunkt wurde Disney´s zweiter Themenpark (Magic Kingdom in Walt Disney World, Florida) eröffnet. Vorsitzender der Walt Disney Parks und Resorts ist James A. Rasulo, er war früher verantwortlich für das Disneyland Resort Paris.
Bei einer Wasserrutsche handelt es sich um eine spezielle Rutsche, bei der die Reibung durch fließendes Wasser reduziert wird. Durch diesen geringeren Reibungswiderstand, ist es möglich diese Rutschen mit einer höheren Geschwindigkeit zu durchfahren. In Freizeitparks fährt man in diesen Rutschen meistens mit einem Schlauchboot.
Ein Water Coaster (Deutsch : Wasserachterbahn) ist eine Achterbahn, bei der die typische Achterbahnfahrt durch eine Wasserfahrt aufgewertet wird. Dadurch werden zwei Attraktionstypen (Achterbahn und Wasserbahn) regelrecht verschmolzen. Die erste Wasserachterbahn Deutschlands ist im
Europa Park Rust zu finden.
Der Wellenflug ist ein Kettenkarussell mit einer wellenförmigen Drehbewegung des rotierenden Kranzes. Die wellenförmige Drehbewegung kommt durch einen Hydraulikstempel zu Stande. Dieser ist im Kranz montiert. Dieser Stempel zieht das Oberteil des Kranzes mittels eines Seilzugs leicht nach oben. Dabei drehen sich das Oberteil schnell und der Mast langsam in entgegengesetzter Richtung.
Der deutsche Ingenieur Werner Stengel ist am 22. August 1936 in Bochum geboren. Von 1959 bis 1962 studierte er an der Universität Kassel Bauingenieurwesen und von 1962 bis 1966 für seinen Diplom – Ingenieur an der Ludwig Maximilians Universität München. 1964 wurde er von der Firma Schwarzkopf GmbH engagiert, um statische Berechnungen für die erste deutsche Stahlachterbahn zu erstellen. Doch Werner Stengel´s Arbeit ging darüber hinaus. 1976 entwickelte er eine Lösung für Kreislooping bei Achterbahnen, dass bisherige durchfahren war aufgrund der starken physikalischen Kräfte durch Verletzungen geprägt. Daher erfand er den ersten vertikalen Looping der Nachkriegszeit, indem der Kreis zu einer Klotoide wurde. Dadurch wurde eine sanftere Ein- bzw. Ausfahrt aus dem Looping ermöglicht. Neben dem Looping entwickelte Stengel auch die Raumkurve und die Herzlinie. Durch diese Neuerungen sind zahlreiche Fahrelemente erst realisierbar geworden. Neben technischen Neuentwicklungen, stammen auch zahlreiche Achterbahnen aus seiner Feder. So zum Beispiel der Top Thrill Dragster, Kingda Ka oder
Colossos aus dem
Heide Park. Mittlerweile konstruierte das Ingenieur Büro Stengel weltweit über 500 Bahnen. Die 500. Bahn wurde in Cedar Point, Ohio 2007 unter dem Namen Maverick eröffnet. Schließlich erhielte er im Juni 2005 von der Universität Göteborg den Ehrendoktor.
Die Wilde Maus gehört zu den erfolgreichsten Achterbahnen weltweit. Mit Ihren engen 180° Kurven, bekommt der Fahrgast das Gefühl, über die Kurve hinauszufahren. Dieser Effekt kommt durch die vorderen Räder zu Stande. Da diese weiter zur Mitte der Fahrgastträgers gelagert sind. Dadurch ist der Zeitpunkt, bei der der Wagen die Kurve durchfährt etwas später. Diese Bahnen findet man unter anderem im
Movie Park Germany und im
Europa Park Rust.
Wirbelstrombremsen sind Bremsen, die Wirbelstromverluste einer im Magnetfeld bewegten Metallscheibe zur Bremsung nutzen. Bewegt sich ein metallischer Gegenstand in ein Magnetfeld, so werden Spannungen induziert. Diese Ströme erzeugen in sich wieder ein Magnetfeld, dass dem äußeren dann entgegengesetzt ist. Der elektrische Widerstand des metallischen Gegenstands, bildet für die Wirbelströme einen ohmschen Verbraucher, dadurch wird die Bewegungsenergie in Wärme umgesetzt. Bei diesem Mechanismus ist allein die elektrische Leitfähigkeit entscheidend. Vorteil der Wirbelstrombremsen im Gegensatz zu den Klotzbremsen ist, dass die Wirbelstrombremsen Verschleißfrei sind, sanftere Bremswirkung haben und eine hohen Sicherheitsfakor besitzen. Bei Achterbahnen werden meistens Bremsschwerter zwischen die Schiene und dem Permanentmagneten gesetzt. Die Bremsschwerter befinden sich seitlich oder unterhalb der Züge. Bei Freefall Türmen werden die Schwerter vertikal an den Turm montiert und der Magnet befindet sich an dem Fahrgastträger.
Als Wooden Coaster (Deutsch : Holzachterbahn) bezeichnet man Achterbahnen, deren Konstruktion zum größtenteils aus Holz bestehen. Eine Bahn von diesem Typ steht unter dem Namen
Colossoss im
Heide Park Soltau.

Wouter Dekkers ist der jetzige General Manager des
Movie Park Germany in Bottrop/Kirchhellen. Bevor er diesen Posten im Jahre 2006 antrat, war er im
Movie Park Germany und in der Star Parks Gruppe als Finanzdirektor aktiv. Dort übernahm er unter anderem die komplette Umstellung auf SAP ERP. Bevor er zu 2004 Star Parks wechselte war Herr Dekkers Finanzdirektor des Six Flags Holland. Dort leitete er die Umgestaltung des Parks von Walibi Flevo zu Six Flags Holland und änderte erfolgreich die Parkzielgruppe von Familien auf Teenager. Außerdem wurde er im Juni 2006 von der Star Parks Gruppe mit dem Ressort Marketing & Strategie beauftragt.
Zamperla ist eine italienische Firma aus Vicenza. Sie designen und fertigen Ihre Attraktionen alleine. Der Fokus von Zamperla liegt eindeutig bei dem Bau von familienfreundlichen Achterbahnen, welche auch für Volksfeste oder als Parkanlagen genutzt werden können. Neben Achterbahnen hat sich vor allem der Disk-O als Verkaufsschläger etabliert.
Die Zentripetalkraft wird auch oft Zentralkraft genannt und ist die wirkende physikalische Kraft die an einem Körper angreift. Diese Kraft zieht einen, bei einer kreisförmigen Bahn in Richtung des Kreismittelpunkts bzw. zur Drehachse. Der Gast nimmt die Zentrifugalkraft (Fliehkraft) wahr. Die Zentrifugalkraft ist dagegen nach außen gerichtet im Gegensatz zu der Zentripetalkraft. Somit ist die Zentrifugalkraft eine Trägheitskraft. Als Anwendung findet man Zentrifugen und Fliehkraftregler.
Bei der Zero-G-Roll durchfährt der Gast eine 360° Inversion. Das besondere ist, dass während der kompletten Durchfahrt konstant 0 G auf den Gast wirkt.
Zierer ist eine deutsche Firma, die Ihren Sitz in der Nähe von Deggendorf hat. Bekannt wurde die Firma durch ihre Tivoli und Force Linie bei Achterbahnen, neben diesen Typen auch durch Riesenräder oder Fliegende Teppiche. Jedoch baute Zierer auch viele Bahnen und Kooperation mit anderen nahmhaften Firmen. So zum Beispiel die Achterbahn Knightmare im schottischen Camelot Theme Park. Diese hat Zierer zusammen mit Schwarzkopf errichtet.