Ab 2009 sollen die Besucher des Hansa-Parks in eine neue Dimension abtauchen.
Nach 11 langen Jahren, soll nun wieder eine Achterbahn der Superlative den Weg in den Park bei Sierksdorf finden. Dabei setzt er auf eine neue Achterbahn Entwicklung, mit den Namen „Kataplektor“. So soll die neuen Achterbahn-Klasse lauten. Dabei handelt es sich um eine Kombination, aus verschiedenen schon bestehenden Achterbahnkategorien.
Die Achterbahn

Die neue Achterbahn, soll eine
Kombination aus Themenfahrt,
Launchcoaster und
„Freiluft“-Achterbahn werden. Neben einem Aufzug im Dunkeln und dem Drop der steiler, als senkrecht werden soll, wird es einen
Abschuss geben. Dieser soll den
2,8 Tonnen schweren Zug,
in 1,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.
Doch das ist nicht alles, denn die Passagiere sollen während der Fahrt, auf dem Rücken liegend, in totaler Finsternis,
90°nach oben gezogen werden.
Nebenbei soll dazu eine Geschichte rund um den Fluch von Novgorod erzählt werden.

Die gesamte Anlage soll perfekt in den bestehenden Park integriert werden und sich
Thematisch an die „Themenwelt Hanse“ anpassen. Die Familienfreundlichkeit soll ebenso nicht zu kurz kommen, deshalb sollen bereits Passagiere ab einer
Köpergröße von 1,25 m den Fluch miterleben können. Hersteller der Achterbahn wird die deutsche
Firma Gerstlauer Amusement Rides sein. Weitere Infos sollen laut Hansa-Park, im Februar 2009 erscheinen.
Nowgorod – das Kontor im Osten
Die reale Geschichte rund um das russische Städtchen

Novgorod ist die älteste Stadt der russischen Föderation und liegt südlich von Sankt Petersburg. Der Bezug zum Hansa-Park ist schnell geschaffen, denn die hansischen Kaufleute knüpften im 11. Jahrhunder Kontakte, über den Seehandel, mit den russischen Kaufleuten aus Nowgorod. So trafen sie sich zunächst auf der Ostseeinsel Gotland bis sie den russischen Kaufleuten in die Stadt folgten.
Schließlich ließen sich die hansischen Kaufleute im russischen Städtchen nieder und betrieben dort, unter strengen Auflagen, ihren Handel weiter.
Bald waren die gotländischen Kaufleute mit den deutschen nicht mehr konkurrenzfähig. Die deutschen Kaufleute waren viel professioneller und hatten bessere Verbindungen zu den westlichen Liefer- und Absatzmärkten, außerdem verfügten sie über die Segelschiffe (Kogge), die den gotischen Schiffen weit überlegen waren.
Nachdem die Mongolen auch noch einen großen Teil von Russland eingenommen hatten, begannen die Handelsquellen der Novgorodischen Händler zu versiegen, so gewannen die Deutschen die Monopolstellung im Osthandel.
Im 15. Jahrhundert ging der Handel der deutschen zurück, bis schließlich der Handel vom Moskauer Großfürsten Iwan III, nach einigen Konflikten, geschlossen wurde.
Homepage des Hansa-Parks
Homepage der neuen Achterbahn
(c) Bilder Hansa-Park und Wikimedia Foundation Inc.